Kultur : Weltkongress der Architektur in Berlin

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Zum 21. Architektur-Weltkongress der „Union Internationale des Architectes“ (UIA), der vom 22. bis 26. Juli erstmals in Berlin stattfindet, werden 8000 Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Im Tagungsort ICC werden sie sich über Aspekte der „Ressource Architektur“ beraten. Unter Motti wie „Innovation und Tradition“ oder „Raum und Identität“ soll im Plenum und in Workshops über Aufgaben der Architektur am Anfang des neuen Jahrtausends gesprochen werden.

Dazu gehört auch der Austausch mit den Nachbardisziplinen, vom Städtebau über die Ingenieurwissenschaften bis zur Soziologie. Doch obwohl der Titel des Kongresses eine intensive Auseinandersetzung mit dem gebauten Bestand vermuten lässt, findet das Thema Denkmalpflege lediglich am Rande Eingang in die geplanten Referate.

Veranstaltungen wie die Messe für planende Berufe im Bauen „PlanCom“ auf dem Messegelände oder die Vergabe der UIA-Preise im Postbahnhof am 25. Juli begleiten den Kongress. Hinzu kommen Ausstellungen, mit denen ein breites Publikum für Architektur interessiert werden soll. Neben Großprojekten wie „Neue Deutsche Architektur“ im Gropiusbau oder „Die Hand des Architekten“, mit der im Alten Museum Zeichnungen aus Berliner Architektursammlungen vorgestellt werden, gibt es in über 80 Berliner Galerien Veranstaltungen – am 24. Juli sogar in einer langen Nacht ( www.uia-berlin2002.com ).Jürgen Tietz

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