Weltkunstschau : documenta-Chef will sechs Standorte

Die Kasseler documenta 2007 soll sich auf sechs Standorte im Stadtgebiet verteilen. Erstmals in der Geschichte der Weltkunstschau werde auch der Bergpark Wilhelmshöhe genutzt, sagte documenta-Sprecherin Catrin Seefranz.

Kassel - Neben den bewährten Ausstellungsräumen in der Kunsthalle Fridericianum und der documenta-Halle wolle Kurator Roger M. Buergel außerdem die Neue Galerie bespielen und einen Glaspavillon in der Karlsaue aufstellen.

Die mit drei Millionen Euro kalkulierten Kosten für diesen Zusatzbau vor der Orangerie seien allerdings noch nicht gedeckt, sagte Seefranz. Ein von Buergel gegründeter "Initiativkreis" mit prominenten Wirtschaftsvertretern wie Miuccia Prada oder Arend Oetker solle dafür Spenden sammeln.

Die 1955 von Arnold Bode ins Leben gerufene documenta gilt als die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Vom 16. Juni bis 23. September 2007 wird die zwölfte Auflage der Schau ihre Tore öffnen. (tso/ddp)

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