Kultur : WERK & SCHAU

Dani Karavan

(77) ist einer der weltweit

gefragtesten Gestalter öffentlicher Plätze und Gedenkstätten. Angefangen 1963 mit dem Negev-Monument für die Opfer des israelischen Unabhängigkeitskrieges wird der israelische Bildhauer vor allem in Deutschland – Berlin, Nürnberg,Regensburg, Köln Gelsenkirchen, Duisburg – mit der Planung von Memorials

beauftragt. Berühmt

ist seine Hommage an Walter Benjamin im spanischen Portbou (1990), wo sich der

Philosoph auf der Flucht vor den Nazis das

Leben nahm.

Zum 60. Jahrestag der Gründung Israels zeigt der Martin-Gropius-Bau bis 1. Juni das Lebenswerk des Künstlers. Die gestern Abend eröffnete

Retrospektive beginnt mit Zeichnungen und Bühnenbildern. Seine Environments sind in Filmen und inszenierten Räumen zu sehen.

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