Kultur : "Werke und Dokumente": Sitte-Streit: Max Uhlig zieht Arbeiten zurück

Max Uhlig, der als einer der prominentesten oppositionellen Maler der DDR galt, hat dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg die Zusammenarbeit aufgekündigt. Uhlig hatte zugesagt, Materialien für den Ausstellungszyklus "Werke und Dokumente" zur DDR-Kunst bereitzustellen. Er habe nicht gewusst, dass der Zyklus mit einer Ausstellung über Willi Sitte eröffnet werden sollte, dem früheren Präsidenten des Verbandes Bildender Künstler der DDR. Uhlig wirft in einem Brief dem Museum vor, es übernehme die personellen Hierarchien der DDR unkritisch. Inzwischen hat der Verwaltungsrat des Museums die Ausstellung gestoppt.

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