Kultur : Werner Herzog Jurypräsident der 60. Berlinale

Der Filmregisseur Werner Herzog wird Jury-Präsident der nächsten Berlinale (11. bis 21. Februar). Festival-Direktor Dieter Kosslick würdigte Herzog als „herausragenden Regisseur“, dessen Filme von „der künstlerischen Kraft des Kinos“ zeugten. Der 67jährige Herzog zählt zu den international erfolgreichsten deutschen Filmemachern. Zu seinen bekanntesten Produktionen zählen „Aguirre, der Zorn Gottes“ (1972), „Nosferatu – Phantom der Nacht“ (1979) und „Fitzcarraldo“ (1982). Herzog drehte auch zahlreiche Dokumentarfilme, darunter „Grizzly Man“ (2005) und „Encounters at the End of the World“ (2007), der für einen Oscar nominiert wurde. Bei den Filmfestspielen Venedig im September hatte Herzog das Südstaaten-Drama „Bad Lieutenant“ mit Nicolas Cage sowie das Psychodrama „My Son, my Son, What have you done“ präsentiert. Es war das erste Mal in der Geschichte der Filmfestivals, dass ein Regisseur mit zwei Filmen im Wettbewerb vertreten war. Vor kurzem übergab Herzog seine Sammlung aus Filmmaterialien, Werk- und Szenenfotos, Originaldrehbüchern, Produktionsunterlagen und Requisiten der Deutschen Kinemathek. Zur Berlinale soll sie im Filmhaus präsentiert werden. Tsp

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