Kultur : Westerwelle stärkt auswärtige Bildungspolitik

Außenminister Westerwelle kündigt eine Neujustierung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik an. Unter dem Titel „Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik in Zeiten der Globalisierung – Partner gewinnen, Werte vermitteln, Interessen vertreten“ sprach Westerwelle am Donnerstag auf dem „Bildungsfest“ des Auswärtigen Amtes im Allianz-Forum Berlin. Der Ort war programmatisch gewählt, geht es doch um eine stärkere Verzahnung mit der Wirtschaft sowie deren finanzielle Unterstützung in der Präsentation des deutschen Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturwesens im Ausland. Eine zentrale Rolle in der Neukonzeption der AKBP kommt den Auslandsschulen an, derzeit 140, sowie der bereits unter Westerwelles Amtsvorgänger Steinmeier gestarteten Initiative „Pasch“, Partnerschulen im Ausland. Wie Außenamtsstaatsministerin Cornelia Pieper mitteilte, sollen 2014 im Bundeshaushalt 24 Millionen Euro zusätzlich eingestellt werden, um die Auslands- und Partnerschulen zu stärken, die „im Ausland für das deutsche Bildungssystem werben“ sollen. Insgesamt ist für auswärtige Bildungspolitik im Haushalt 2014 die Rekordsumme von 769 Millionen Euro vorgesehen, 56 Millionen mehr als im laufenden Haushalt. BS

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