Kultur : Wettbewerbsfilm aus China zensiert

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Li Yus chinesischer Wettbewerbsfilm „Lost in Beijing“ darf nur zensiert auf der Berlinale gezeigt werden. Fünf Szenen mussten geändert werden, wegen des angeblich negativen Peking-Bilds. Der Film spielt vor dem Hintergrund zehntausender Wanderarbeiter, die nach Peking strömen. Laut Produzent wurden „alle Szenen vom Tiananmen-Platz herausgeschnitten, die Nationalflagge und dreckige Straßen“. Die Berlinale dazu: „Wir zeigen den Film, den wir bekommen.“ dpa

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