Kultur : Wie sie lernten, die Bombe zu lieben

Vor fünf Jahren warfen sie Steine, dann machten sie sich selbst zu Waffen. Warum im Flüchtlingslager Deheische einer zum Attentäter wird und ein anderer nicht.

Annabel Wahba

Heute Nacht um vier Uhr steht Hadscher Achras auf, um ihre Tochter im Gefängnis zu besuchen. Sie steigt in ein Auto des Roten Kreuzes, es bringt sie vom Flüchtlingslager Deheische bei Bethlehem zum israelischen Checkpoint. Mit hunderten Eltern und Kindern aus allen Teilen des Westjordanlandes fährt sie dann in einem Bus-Konvoi quer durch Israel, von zwei Armeejeeps eskortiert. Der Konvoi darf nicht anhalten, bis er das Hochsicherheitsgefängnis von Hascharon erreicht hat. Einen ganzen Tag ist Hadscher unterwegs, um 45 Minuten mit ihrer Tochter Iman zu sprechen. „Aber besser ein Kind im Gefängnis als ein totes Kind“, sagt Hadscher.

In Deheische ist mittlerweile fast jeder bekannt oder verwandt mit einem Attentäter. Dutzende aus dem Flüchtlingslager wurden verhaftet, weil sie Anschläge planten, darunter viele Mädchen. „Es war so etwas wie eine Mode“, sagt Siad, der Onkel von Iman.

Sie wurde in der Nacht auf den 8.April 2004 von israelischen Soldaten verhaftet. Gerade noch rechtzeitig. Die Familie ahnte nichts von der Todessehnsucht der damals 23-Jährigen. Später hat Hadscher die Anklageschrift gegen ihre Tochter gelesen, da stand, die Al-Aksa-Brigade habe schon bei Iman angerufen, ob sie bereit sei. „Ja, ich bin bereit“, soll sie geantwortet haben.

Menschen werden nicht als Attentäter geboren. Zu Beginn der Intifada, im Herbst 2000, kämpfen die Bewohner von Deheische noch mit Steinen statt mit Bomben gegen die israelische Besetzung. Damals treffe ich Siad Abbas und seine Familie zum ersten Mal. Er ist 35, stets in Schwarz gekleidet wie ein Existenzialist, immer eine Zigarette zwischen den Lippen. Siad leitet das Kulturzentrum „Ibdaa“ und holt Jugendliche in Sportgruppen und Computerkurse. Außerdem arbeitet er als Produktionsleiter an einem israelisch-palästinensischen Dokumentarfilm, der Siad später als erstem Palästinenser eine Einladung zur Oscar-Verleihung einbringen wird. Seine Nichte Iman näht in einer Fabrik. Sein 18-jähriger Neffe Dschihad sagt über sich und seine Freunde: „Unser Wille ist unzerstörbar.“

Was haben die letzten fünf Jahre der Intifada aus den Leuten von Deheische gemacht, aus Siad, aus Dschihad und aus Iman? Warum werden die einen zu Attentätern und die anderen nicht?

In Deheische leben die Menschen dicht an dicht in ihren Häusern. Auf einem halben Quadratkilometer wohnen 11000 Menschen aus 40 Dörfern, die nicht mehr existieren. 1948, im ersten Krieg zwischen Israel und den Palästinensern, flohen sie von dort oder wurden vertrieben. Lange lebten sie in Zelten, erst als sie sahen, dass es bis zur Rückkehr Jahre, vielleicht Jahrzehnte dauern würde, bauten sie Häuser aus Beton. Aber in Gedanken wohnen sie noch immer in ihren alten Dörfern.

Als die Intifada beginnt, sind die Jungs in Deheische noch stolz auf die Straßenschlachten, die sie sich mit den Israelis liefern. „Du stehst mit deinen Steinen schwer bewaffneten Soldaten von Angesicht zu Angesicht gegenüber“, sagt Dschihad. „Wenn ich mich ihnen so schutzlos entgegenstelle, dann wissen sie, dass ich einen Scheiß auf sie gebe. Wir wehren uns, und das macht die Soldaten nervös.“

Der Fernseher im Kulturzentrum läuft immerzu in diesem Dezember 2000. Aufrufe zu Protestmärschen werden gesendet, Bilder von Beerdigungszügen. Die Jungs gehen nicht mehr zur Schule und nicht zur Uni, sondern ziehen zum Checkpoint. Iman ist nicht dabei, Mädchen sieht hier keiner gerne im Straßenkampf.

Dschihad hat gerade Abitur gemacht und gibt im Kulturzentrum Computerunterricht. Er trägt Turnschuhe und viel zu große Jeans, die ihm über die Hüften rutschen. Dschihad bedeutet „heiliger Krieg“. Ein Name, der nach einem blitzenden Schwert klingt. Der Großvater wählte ihn für seinen ältesten Enkel, denn wenn die Familie schon nicht in ihr Dorf zurückkehren kann, so sollte zumindest der Name des Jungen als Schwur gelten, den Kampf nie aufzugeben.

Nach den ersten Wochen werfen die Jugendlichen von Deheische nicht mehr nur Steine, sondern auch Molotowcocktails und selbst gebastelte kleine Bomben, die sie „Corners“ nennen. Ein 16-jähriger Junge aus Deheische ist in den Tagen zuvor bei Zusammenstößen von einer israelischen Kugel getötet worden. Sein Foto ist überlebensgroß auf Plakate gedruckt, sie hängen überall im Lager, weil er als „Märtyrer“ im Kampf gefallen ist. Minderjährige Selbstmordattentäter und Mädchen wie Iman, die ihr Leben opfern wollen, gibt es im Jahr 2000 in Deheische noch nicht. Aber Dschihad sagt einen Satz, der die Zukunft schon vorwegnimmt: „Wir haben doch schon alles verloren. Unsere Jugend, unser Land. Es gibt nichts mehr zu verlieren.“ Und wer nichts mehr zu verlieren hat, geht lieber mit dem Feind in den Tod, als kampflos aufzugeben.

So denkt bald auch Iman. Das Mädchen mit den schwarzen Haaren und dem zur Rolle geföhnten Pony hat ein Vorbild für ihre Tat. Im März 2002 sprengt sich Ayat Achras in die Luft, sie ist ihre Cousine. Ihr will Iman in den Tod folgen.

Im Frühjahr 2002 haben die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern ihren Höhepunkt erreicht. Kaum ein Tag vergeht ohne Terror in Israel, das Militär besetzt die palästinensischen Autonomiestädte. Soldaten kommen auch nach Deheische, Scharfschützen stehen auf den Dächern und überwachen die Ausgangssperre. Aus Dschihad spricht die blinde Wut. „Wir können nicht aus dem Haus. Und wenn wir das Fenster aufmachen, riechen wir nur Tränengas.“

Von der nahen Geburtskirche in Bethlehem hören sie die Schüsse. Dort haben sich palästinensische Kämpfer und Zivilisten verschanzt. Am 11. März 2002 lassen die israelischen Soldaten über die Lautsprecher der Moschee von Deheische ausrufen, alle Männer zwischen 14 und 45 sollen sich am Lagereingang versammeln. Während die Soldaten Haus für Haus durchkämmen, werden den Männern die Hände gefesselt und die Augen verbunden. Die meisten werden nach Verhören am nächsten Tag wieder freigelassen. Die Bilder mit den Reihen der gefesselten Männer rufen in Israel Proteste hervor, der Generalstabschef ordnet eine Untersuchung an.

In Deheische hatte immer schon Arafats Fatah das Sagen und nicht die islamischen Fundamentalisten von der Hamas. Aber schon bald nach Beginn der Intifada wollen es einige in der säkularen Fatah nicht mehr den Gotteskriegern der Hamas überlassen, mit Selbstmordattentaten Israel zu erschüttern. Sie gründen die Al-Aksa-Brigaden. Ihr Anführer in Deheische, Ahmed al Moghrabi, stattet Mädchen wie Ayat mit Sprengstoffgürteln aus. Zwei Monate nach ihrem Tod wird er bei einer Hausdurchsuchung vom israelischen Militär verhaftet.

Ayat sollte eigentlich in der Schule sitzen, als sie sich am Checkpoint vorbeischleicht und vor einem Supermarkt in Jerusalem in die Luft sprengt. Sie nimmt zwei Menschen mit in den Tod und verletzt 31 schwer. Dschihad sagt wenige Stunden nach dem Attentat am Telefon, er habe schon am Tag zuvor an den Augen des Mädchens gesehen, was sie vorhatte. Abhalten wollte er sie nicht. Sie war ins Krankenhaus gekommen, wo Dschihads krebskranke Mutter lag. Ayat wünschte der Frau gute Besserung und verabschiedete sich mit einem Lächeln auf den Lippen. Aus ihrem Blick las Dschihad Entschlossenheit.

Über Ayats Motive erzählt jeder in Deheische dieselbe Geschichte: Es sei der Tod eines Nachbarn vor ihren Augen gewesen, der sie letztlich zur Attentäterin werden ließ. Der Mann wurde vor seinem Haus von einem Scharfschützen erschossen. Ayat, frisch verlobt und einen Erste-Hilfe-Kurs hinter sich, wagte nicht, ihm zu helfen. Krankenwagen durften nicht ins Lager. Der Mann verblutete, während sein Sohn nach ihm schrie.

Vielleicht hat sich Ayat nicht verziehen, dass sie den Nachbarn nicht retten konnte. Vielleicht dachte sie, es sei an ihr, seinen Tod zu rächen. Niemand kann das wissen. „Mit dem Islam hat Ayats Tat nichts zu tun“, sagt Dschihad. Die Islamisten von der Hamas glauben, für eine höhere Sache zu sterben, sich im Tod mit dem Allerhöchsten zu vereinen. „Aber Ayat kämpfte für unsere Freiheit“, sagt Dschihad. Und dann ruft er: „Ich hoffe, ich werde eines Tages das Gleiche tun wie sie!“

Als in Deheische die Panzer auffahren, ist Dschihads Onkel Siad gerade in den USA. Der Dokumentarfilm „Promises“, bei dem er die Produktion im Westjordanland leitete ist für den Oscar nominiert. Drei Filmemacher aus den USA haben über mehrere Jahre Kinder aus Israel und den Palästinensergebieten begleitet und den Konflikt aus deren Sicht erzählt. Siad weiß, wenn sie den Oscar gewinnen, haben sie 60 Sekunden, in denen ihnen die Welt zuhört. 20 für die Filmemacher, 20 für einen israelischen Jungen aus dem Film und 20 für ein Mädchen aus Deheische. „Für diese 20 Sekunden bin ich nach Hollywood gereist“, sagt Siad.

Als er über den roten Teppich läuft, bereitet sich Ayat gerade auf den Anschlag vor. Beide wollen sie die Aufmerksamkeit der Welt. Zwischen seinem Triumph und ihrem liegen vier Tage. Ihre Mittel könnten nicht verschiedener sein.

Zwar gewinnt „Promises“ den Oscar nicht, dafür aber einen Emmy und Siad wird zu Dutzenden Fernsehsendungen eingeladen. Als er nach vielen Monaten im Ausland in sein Flüchtlingslager zurückkehrt, ist er schockiert, wie schnell die Methoden der Hamas den gemäßigten Teil der Gesellschaft erreicht haben. Als er mit der Jugend-Tanzgruppe zu einem Auftritt nach Griechenland verreist, ist ein 14-jähriger Junge dabei, der die Fotos aller Märtyrer aus Deheische bei sich trägt. Er machte keinen Schritt ohne die Selbstmordattentäter in der Hosentasche.

Im Sommer 2005 fahre ich wieder nach Deheische. An der Fassade hat sich nichts verändert. Wie faulige Zähne reihen sich die unverputzten Betonquader aneinander. Aber es ist ruhig, noch halten sich die militanten Gruppen an die Waffenruhe. „Die Attentäter von einst werden noch immer wie Helden verehrt“, sagt Siad. Er sitzt bei seiner Schwester Hadscher auf der Couch, auf dem Tisch steht süßer Tee. Es ist kurz vor Mitternacht. „Die Türen zum Gefängnis sind nie ganz zu. Aber wenn du dein Kind verlierst, kommt es nie zurück“, sagt Hadscher. Sie redet schnell und lacht viel. Höchstens alle zwei Wochen kann sie Iman besuchen, Hadscher will nicht schlafen, sie ist nervös. Sie trägt das bodenlange traditionelle Gewand der Palästinenserinnen, ihr Haar, am Ansatz blitzt es grau, ist hennarot gefärbt.

Wenn die 54-Jährige morgen ihre Tochter im Gefängnis besucht, bringt sie ihr wieder weiße Deckchen und Garn mit. Iman, die bereit war in den Tod zu gehen, verbringt ihre Haft mit Handarbeiten. Sie stickt zarte Rosen und verschnörkelte Koranverse: „Ein Gott und ein Prophet“ steht da geschrieben. Die Deckchen, die sie im ersten von vier Jahren Haft gefertigt hat, füllen mittlerweile zwei große Plastiktüten. Imans jüngere Schwester holt sie heraus und streicht jedes einzelne glatt.

„Iman ist ein sehr ängstliches Mädchen“, sagt ihr Onkel Siad. Sobald es dunkel wurde, wollte sie das Haus nicht mehr verlassen. Was ausgerechnet ihr den überlebensgroßen Willen gab, sich zu töten und israelische Frauen und Kinder umzubringen, kann er sich nicht erklären. Wie soll man auch verstehen, dass eine junge Frau mit einem Knall aus dem Leben gehen will, bevor es richtig begonnen hat?

Iman muss Ayats Attentat sehr beeindruckt haben. In Imans Zimmer hängt noch ein großer Wandkalender mit dem Foto der Cousine darauf. Der Kalender ist von 2003, als er gedruckt wurde, war Ayat schon seit Monaten tot.

Bei Iman gab es nicht den einen Auslöser, der sie zur Attentäterin werden ließ. Es war die Summe ihrer Erlebnisse, sagt die Familie. Als sich Iman zum Attentat entschloss, war in Gaza gerade der spirituelle Führer der Hamas, Scheich Jassin, getötet worden. Israelische Helikopter feuerten drei Raketen auf ihn. Zu Dutzenden liquidierte Israel die Führer der Hamas. Dabei starben auch viele Zivilisten. Obwohl Iman und ihre Familie im Westjordanland leben und nicht dem Hamas-Milieu angehören, war das, so vermutet Siad, für Iman ein weiterer Grund, zur Attentäterin zu werden.

In der Nacht, als die Soldaten gegen die Tür hämmerten und nach Iman verlangten, weinte sie und klammerte sich an die Mutter. Da war sie wieder das ängstliche Mädchen, von Mut und Kaltblütigkeit keine Spur. Zwei Männer der Al-Aksa-Brigaden, die kurz zuvor verraten und vom Militär verhaftet worden waren, hatten im Verhör ihren Namen genannt und vom bevorstehenden Attentat erzählt.

Seit Imans Verhaftung macht sich Hadscher Sorgen um ihre anderen Töchter, sie will genau wissen, mit wem sie Kontakt haben. Sie will sie davor schützen, ihr Leben in die Hände der militanten Brigaden zu legen. Und doch ist sie auch stolz auf Iman. Weil sie etwas getan hat gegen die Ohnmacht, dagegen, den Besatzern ausgeliefert zu sein. Für die Leute in Deheische sind Selbstmordattentate eine Waffe in einem Krieg. Die schlagkräftigste und schmerzhafteste, die sie haben.

Siad sagt, seinem Neffen Dschihad habe eine alte Videokamera das Leben gerettet. Der Onkel hatte sie zurückgelassen, als er in die USA ging. Dschihad nahm sie und filmte. Mit dem Objektiv vorm Gesicht näherte er sich den Soldaten, als könne er sich dahinter verstecken. Er hielt fest, was geschah, und so konnte er dem Ganzen zumindest einen Sinn geben. Es blieb nicht ungesehen. Als ihm Siad über Freunde aus den USA ein Apple-Notebook mitbringen ließ, begann er seine eigenen Filmbeiträge zu schneiden und veröffentlichte sie auf den Internetseiten des Independent Media Center.

Dschihad kann sich noch erinnern an den Satz, den er nach Ayats Attentat sagte: „Ich hoffe, ich werde eines Tages das Gleiche tun!“ Er findet, dass er in der damaligen Situation verständlich war. „Das Leben in Deheische war unwürdig für einen Menschen“, sagt er, „die meisten wären für ihre Überzeugung in den Tod gegangen.“ Aber wahrscheinlich hängt Dschihad viel mehr am Leben, als er selber ahnt.

Seine Mutter starb 2002 an Krebs, und er musste sich als Ältester um die sechs Geschwister kümmern. Dschihad sagt, er hätte sie nicht einfach zurücklassen können. Es hat auch schon palästinensische Mütter gegeben, die zu Attentäterinnen wurden. Aber Dschihad ist anders, er würde sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Er weiß, dass es noch ein anderes Leben gibt, ein privates.

Manchmal plagt ihn deshalb das schlechte Gewissen. Er bekam Chancen, die andere im Lager niemals hatten: Seit zwei Jahren lebt Dschihad in Berkeley/Kalifornien und studiert Film an der Universität. Er hat gemeinsam mit zwei Freunden und einer Freundin aus Deheische ein Stipendium der amerikanischen Menschenrechtsorganisation „Middle East Children’s Alliance“ bekommen. Jetzt lebt Dschihad bei einer jüdischen Amerikanerin. Sie leitet die „Alliance“ und reist oft in die Palästinensergebiete, wo die Organisation Spielplätze, Bibliotheken und Krankenhäuser unterstützt. „Sie ist Jüdin und Antizionistin“, sagt Dschihad, „sie empfindet die Besetzung als Unrecht, ihre Religion spielt da keine Rolle.“ Für Dschihad ist sie wie eine Großmutter, seine Ersatzfamilie.

Palästinenser haben vor zwölf Jahren begonnen, ihre Körper zu Waffen zu machen. Als sich am 7. Juli die ersten Selbstmordattentäter in Europa in die Luft sprengten, waren Dschihad und seine Freunde aus Deheische darüber genauso schockiert wie die Amerikaner in der Uni. „Was in London und in Scharm al Scheich passierte, ist so sinnlos.“ Einer wie er, dem religiöser Eifer fremd ist, will sich nicht vergleichen lassen mit islamistischen Al-Qaida-Terroristen. „Wir kämpfen nicht gegen den Westen, sondern gegen israelische F-16-Jäger.“

Während seine Cousine Iman im Gefängnis Rosen auf Decken stickt, hat Dschihad an der Uni eine junge Israelin kennen gelernt. Gemeinsam haben sie eine Utopie entworfen, ihren Staat der Zukunft: Ein Land, zwei Völker, keine Mauer. Kurz darauf sprengt sich im israelischen Netanja ein 18-Jähriger vor einem Geschäft in die Luft. Es ist der erste Selbstmordanschlag seit fünf Monaten.

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