Kultur : Wirtschaftskrise und Arbeitsmarkt: Rezession: Was ist denn das?

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Von einer Rezession sprechen die Volkswirte, wenn das Bruttoinlandsprodukt, also die Summe von neuen Gütern und Dienstleistungen, in zwei aufeinander folgenden Quartalen schrumpft. Diese aus den USA stammende Definition findet auch in Europa immer mehr Anhänger. Außerdem spielt die Auslastung der Maschinen in den Unternehmen eine Rolle: Laufen die Anlagen seltener als im langjährigen Mittel, steckt die Wirtschaft den führenden Forschungsinstituten zufolge in der Rezession. Das hat weit reichende Folgen: Die Unternehmen bekommen weniger Aufträge, ihr Personalbedarf und ihre Gewinne sinken. Wegen der steigenden Arbeitslosigkeit gehen auch Einkommen und Kauflust der Bürger zurück. Die Folge: Staat und Sozialversicherungen nehmen weniger Steuern und Abgaben ein.

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