Wittstock : Mit den Augen des einfachen Soldaten

Bei Baggerarbeiten in einer Kiesgrube bei Wittstock wurde 2007 ein Massengrab mit 125 Individuen entdeckt, das europaweit Aufsehen erregt hat. Das größte Massengrab aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges hat international die Fachwelt angesprochen. Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und das Archäologische Landesmuseum in Brandenburg bekamen beispiellose Hilfsangebote von Wissenschaftlern aus Deutschland, Schweden und Schottland, die interdisziplinär zur Erforschung dieses Sensationsfundes beitrugen. Die ersten Ergebnisse dieser Arbeit über das Leben und Sterben der einfachen Soldaten in dieser höllischen Zeit zeigt nun die eindrucksvolle Ausstellung „1636 – ihre letzte Schlacht“ ab morgen im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg. Wichtig ist dabei die Perspektive von unten und die internationale Zusammenarbeit. R.B.

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