Wohin am Abend? : Die Kulturtipps für Berlin

Tony Allen versetzt das Columbia Theater in rhythmische Schwingungen und die Satire-Truppe Kings nimmt im Ballhaus Naunynstraße die Kulturbranche auseinander. Was sonst noch los ist? Die Kulturtipps!

Smooth und verspielt: Tony Allen beherrscht die schwarze Musik - von Jazz, Blues bis Bebop.
Smooth und verspielt: Tony Allen beherrscht die schwarze Musik - von Jazz, Blues bis Bebop.Foto: dpa

Afrobeat: Tony Allen.

Fans nennen ihn „das menschliche Metronom des Afrobeat“. Mit seinem zehnten Album hat der nigerianische Rhythmus-Guru eine Werkschau seiner Karriere und seines eklektischen Sounds geschaffen: Bebop, Jazz, Psychedelic Pop, er kann einfach alles. Auch live.

20 Uhr, 29,20 Euro, Columbia Theater, Columbiadamm 9–11, Tempelhof

Satirisches Theater: Kings.

Ein wenig von Polleschs Diskurstheater steckt auch in Nora Abdel-Maksouds skurriler Satire über den Kulturzirkus, den der Belin-Hype herweht. Dem Impresario Mabuse fällt das Talent Grete buchstäblich vor die Füße, die jedoch verachtet den Kulturrummel. „Kings“ nimmt sich „Wechseljuicer“, „Flexitarier“ und „Interior Curatoren“ vor – und wirft dabei auch Steine aus dem Glashaus.

20 Uhr, 14/8 Euro, Ballhaus Naunynstraße, Naunynstr. 27, Kreuzberg

Rock & Roll: Suuns.

Die Kanadier nur als Rockband zu bezeichnen, wäre eine maßlose Untertreibung. Wie sie mit ihrem Album „Hold/Still“ soeben wieder bewiesen haben, sind sie experimentelle Klangkünstler, die zwar punktgenau spielen, aber auch viel Platz für die musikalische Fantasie lassen. Elektronische Beats treffen auf Noise-Gitarren und Feedback-Fiepen auf feinsinnige Melodien.

20 Uhr, 18,70 Euro, Berghain, Am Wriezener Bahnhof, Friedrichshain

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