Wohin am Abend? : Die Kulturtipps für Berlin

85 Minuten Kurzfilmfieber zum Thema Sport gibts im Acud Kino und im Theater RambaZamba wird nach guten Menschen gesucht. Was sonst noch los ist? Die Kulturtipps!

Diesmal widmen sich die Shorts Attack der schönsten Nebensache der Welt, richtig: Sport!
Diesmal widmen sich die Shorts Attack der schönsten Nebensache der Welt, richtig: Sport!Foto: Promo

Shorts Attack: Sportsfreund!

Pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft widmet sich die allmonatliche Reihe Shorts Attack im Juniprogramm der schönsten Nebensache der Welt mit neun Filmen in 85 Minuten. In der Sportart Stillstehen ist Matt Bannister ein Meister. Der köstliche Neunminüter „Still Standing: The Bannister Story“ zeigt als Pseudo-Dokumentation essenzielle Einblicke in das Leben des ungewöhnlichen Stars. Weitere Filme drehen sich ums Synchronschwimmen, Skaten und natürlich König Fußball.

21 Uhr, 6 Euro, Acud-Kino, Veteranenstr. 21, Mitte

Performance: Die Paten.

Auf der Bühne stehen sich Alper Yildiz, ein 17- jähriger Schüler aus Kreuzberg, Sohn eines Restaurantbesitzers, und Frank Oberhäußer aus Neukölln, 38-jähriges Mitglied des Theaterkollektivs Turbo Pascal, Sohn eines Pfarrers, gegenüber. Das Gespräch über Francis Ford Coppolas Filmklassiker „Der Pate“ mündet in eine gegenseitige Befragung.

19.30 Uhr, 15/10 Euro, Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Str. 141

Klassik-Konzert: Berliner Sibelius Orchester.

Berlins Laienchöre und -orchester tragen viel dazu bei, dass es musikalisch immer etwas zu entdecken gibt. Zum Beispiel Franz Schmidts melancholische Sinfonie Nr. 4 C-Dur von 1934, sein „Requiem für mein geliebtes Kind“. Die Leitung hat Orchesterchef Stanley Dodds.

20 Uhr, 10–20 Euro, Konzerthaus, Gendarmenmarkt, Mitte

Theater: Der gute Mensch von Downtown.

Erzengel Eva Mattes ist auf der Suche nach guten Menschen. Welche Kriterien gelten, wenn die Betreffenden Trisomie 21 haben?

19 Uhr, 16/8 Euro, Theater RambaZamba, Knaackstr. 97, Prenzlauer Berg

Bühne: Publikumsbeschimpfung.

Angewidert vom Theater ließ Peter Handke 1966 vier Schauspieler auftreten, die nicht die Schaulust des Publikums befriedigten, sondern es mit unerfreulichen historischen Fakten konfrontierten. Die Schwebebühne überprüft die heutige Relevanz.

20 Uhr, 14–20 Euro, Vaganten Bühne, Kantstr. 12a, Charlottenburg

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