Kultur : Wurde Kunstsammler Gustav Rau vergiftet?

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Der vor zwei Jahren gestorbene Kunstsammler Gustav Rau ist möglicherweise einem Giftanschlag zum Opfer gefallen. Dies sagte ein Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft und bestätigte damit einen Bericht des Magazins „Focus“. Darauf deuteten die „intensiven gerichtsmedizinischen Untersuchungen“ hin. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen Totschlags auf. Nach Angaben des Magazins werden zwei Vertraute Raus verdächtigt, etwas mit seinem Tod im Januar 2002 zu tun zu haben.

1999 hatte Gustav Rau seine kostbare Kunstsammlung in einem Erbschaftsvertrag dem UNKinderhilfswerk Unicef vermacht. Im September 2001 schenkte er der Unicef einen Teil der Sammlung. Der Wert der Gemälde – darunter Werke von Paul Cezanne, Claude Monet und Lucas Cranach dem Älteren – wird auf mehrere 100 Millionen Euro geschätzt. Der Stuttgarter Multimillionär Rau hatte zwischen 1993 und 1999 insgesamt sechs verschiedene letztwillige Verfügungen getroffen.dpa

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