Zehn Jahre Jüdisches Museum : Das Jubiläumsprogramm

Die Ausstellung „Heimatkunde“ ist nur der Auftakt des Jubiläumsprogramms vom Jüdischen Museum. Ende Oktober wird eine Woche lang richtig gefeiert. Start ist am 24.10. mit einem Konzert von Daniel Barenboim und der Staatskapelle in der Philharmonie. Im Anschluss verleiht Angela Merkel den Preis für Verständigung und Toleranz in der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums vis-à-vis in der einstigen Blumengroßmarkthalle.

Zu den Gratulanten des Jüdischen Museums gehört auch das Leo Baeck Institut, das am 25.10. einen Salonabend gestaltet. Daniel Libeskind wird in den literarischen Stadtrundgang einführen, bei dem sich junge Autoren von der Topografie Berlins inspirieren ließen.

„Visionen der Zugehörigkeit. Juden, Türken und andere Deutsche“ ist am 29.10. ein Symposium überschrieben, bei dem Hamed Abdel-Samad, Micha Brumlik, Judith Butler, Naika Foroutran und Susan Neiman über Fragen der Ausgrenzung und Zugehörigkeit in einer globalisierten Welt diskutieren.

Zum Abschluss der Jubiläumswoche gibt es am 30.10. einen Publikumstag, bei dem das Museum unter dem Titel Objekte und ihre Geschichten sich und seine Arbeit mit Beispielen aus der Sammlung präsentiert. Als Geburtstagsgäste werden Michael Naumann, Marcel Reif und Rabbiner Y. Ehrenberg ihre Lieblingsstücke zeigen. Cynthia Barcomi backt dazu die Geburtstagstorte.

Während der Jubiläumswoche gibt es täglich Führungen durch die Ausstellung sowie die Sammlung des Hauses. Außerdem werden Rundgänge über die Baustelle der neuen Akademie angeboten.

Programm unter: www.jmberlin.de/10jahre

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