Kultur : Zellforscherin erhält mit drei Millionen Mark dotierten Leibniz-Preis

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Die Berliner Zellforscherin Carmen Birchmeier-Kohler (46) bekommt den mit drei Millionen Mark dotierten Leibniz-Preis 2002 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der höchste deutsche Förderpreis soll die Arbeit herausragender Wissenschaftler erleichtern. Die Forscherin ist eine von zwölf Preisträgern.

Carmen Birchmeier-Kohler arbeitet am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch. Sie untersucht die embryonale Entwicklung am Beispiel der Maus und konzentriert sich dabei auf Tyrosinkinasen, eine Gruppe wachstumsfördernder Eiweißstoffe. Tyrosinkinasen spielen nicht nur bei der Entwicklung des Körpers, sondern auch bei krankhaften Wachstumsprozessen wie Krebs eine wichtige Rolle.

Weitere Preisträger: Wolfgang Dahmen (Aachen, Mathematik), Wolf-Christian Dullo (Kiel, Paläontologie), Bruno Eckhardt (Physik, Marburg), Michael Famulok (Biochemie, Bonn), Christian Haass (Biologie, München), Franz-Ulrich Hartl (Medizin, München), Thomas Hengartner (Volkskunde, Hamburg), Reinhold Kliegl (Psychologie, Potsdam), Wolfgang Kowalsky (Elektrotechnik, Braunschweig), Karl Leo (Physik, Dresden), Frank Vollertsen (Werkstoffwissenschaft, Potsdam).

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