ZERSTÖRTE VIELFALT : Was im Themenjahr noch angeboten wird

Publizisten, Gewerbetreibende, Wissenschaftler, Arbeiter und Migranten – sie alle trugen zur Vielfalt in Berlin bei, sie wurden nach der Machtübernahme Hitlers verfolgt und vertrieben. Die meisten Schicksale sind heute vergessen. Die Porträtausstellung an vielen verschiedenen Orten in der Stadt macht mit Biografien und Fotos von rund 200 dieser Bürger den Verlust der Vielfalt erfahrbar. Geführte Touren sind ab April buchbar.

Ein ähnliches Konzept verfolgt die Freiluftausstellung der Ständigen Konferenz auf dem Pariser Platz. Wo der Fackelzug durchs Brandenburger Tor zum Symbol der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde, erinnern nun Text-Bild-Tafeln an ausgewählte Ereignisse im Jahr 1933.

Über das Themenjahr verteilt gibt es etwa 120 Projekte in der ganzen Stadt. Mit der Zeitzeugen-App der Berliner Geschichtswerkstatt lässt sich ab April vom Potsdamer Platz aus mit dem Smartphone eine Spurensuche starten. Selbst recherchieren kann man jetzt bereits im Onlineprojekt des Jüdischen Museums: Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums. Unter

jmberlin.de/1933 stellt das Museum Originaldokumente und Fotografien aus dem Jahr 1933 bereit.sny

www.berlin.de/1933

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