Kultur : "Zug des Lebens" von Radu Mihaileanu

Silvia Hallensleben

Alte Frage: Ob man im Umfeld von Ausschwitz lachen darf? Wo denn, wenn nicht hier? Wie nah Erschrecken und Lachen beieinander liegen, zeigt nach Benignis überschätztem "Das Leben ist schön" viel eindrücklicher Radu Mihaileanus Zug des Lebens. Ein ganzes Schtetl wird in die "freiwillige" Selbstdeportation geschickt. Lubitsch lässt grüßen. Und während sich Benigni am liebsten selbst in Szene setzt, gibt Mihaileanu seiner Truppe freie Bahn für Spiel, Tanz und Gesang. Und für die Liebe.In Berlin im Balasz, Börse, Broadway, Kiste, Klick und Sputnik Südstern

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