ZUR PERSON : ZUR PERSON

Swetlana Alexijewitsch wurde 1948

in der Ukraine geboren. Sie gilt als wichtige Chronistin der postsowjetischen

Gesellschaft. In

bisher fünf Bänden

dokumentarischer Prosa
beschäftigt

die Autorin sich unter

anderem mit den Erfahrungen von Kindern im Zweiten Weltkrieg, der sowjetischen Invasion in Afghanistan sowie den Motiven von Selbstmördern in der ehemaligen Sowjetunion. Ihr Buch Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft ist jüngst mit aktuellem Vorwort neu

erschienen (Berliner Taschenbuch Verlag, 9,90 Euro). Alexijewitschs Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Für ihre Werke erhielt die Autorin unter

anderem den Kurt-Tucholsky-Preis des schwedischen PEN, den Triumph- Preis für Kunst und Literatur Russlands, den National Book Critics Circle Award und den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Zurzeit lebt Alexijewitsch als Stipendiatin des Künstlerprogramms des DAAD in Berlin.

Am heutigen Montag diskutiert sie mit dem britischen Klangkünstler Peter Cusack (20 Uhr, Collegium Hungaricum, Dorotheenstr. 12, Mitte, 5/3 Euro).

Am Dienstag, den 19. April, liest die Autorin bei der Heinrich-Böll-Stiftung (19 Uhr, Schumannstr. 8, Mitte, Eintritt frei).

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