ZUR PERSON : ZUR PERSON

Max Osborn

, geboren 1870 in Köln, gestorben 1946 in New York, war Journalist und Schriftsteller. Er arbeitete in Berlin als Kunstkritiker für mehrere Zeitungen, von 1914 bis 1933 etwa bei der „Vossischen Zeitung“ und hat Künstlern wie Max Oppenheim oder Max Pechstein zum Durchbruch verholfen. Zudem war er Mitglied der Ankaufkommission der

Nationalgalerie
.

Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme musste der Präsident des Verbandes deutscher Kunstkritiker und Mitgründer des Jüdischen Kulturbundes emigrieren. In New York arbeitete er für die Exilzeitung „Aufbau“.

Sein ebenfalls in New York erschienenes Buch „Der bunte Spiegel.

Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und

Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933
“ mit

Porträts von Adolph Menzel, Josef Kainz, Max Reinhardt, Wilhelm von Bode und eingeleitet von Osborns Freund Thomas Mann erscheint Ende der Woche erstmals im deutschen Sprachraum in dem Exil-Autoren gewidmeten Verlag Edition Memoria, Hürth, 276 S., 29,80 €. Vorab drucken wir einen Auszug aus dem Kapitel „Besuche bei Max Liebermann“.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben