ZUR PERSON : ZUR PERSON

Hala Mohammad

, in der syrischen Hafenstadt Latakia geboren, lebt als Dokumentarfilmerin und Lyrikerin in Paris. Die Autorin von fünf Gedichtbänden ist zu Gast beim Internationalen Literaturfestival Berlin, das am Mittwoch, den 4.9. im Haus der Berliner Festspiele eröffnet wird und bis zum 15.9. dauert.

Die drei hier gedruckten Gedichte entstammen einem zehnteiligen Zyklus. Er ist der Mutter des mit 13 Jahren ermordeten Hamza al-Khatib gewidmet – einer Symbolfigur des Widerstands gegen das

Assad-Regime. Im April 2011 wurde Hamza bei einer Protestveranstaltung im Bezirk Daraa, dem Epizentrum der Revolution, verhaftet. Vier Wochen später wurde seine verstümmelte Leiche den Eltern übergeben. Hala Mohammad liest am 6.9. um 19.30 Uhr im Rahmen einer Poetry Night. Am 5.9. um 22.30 Uhr stellt sie ihren Film Journey Into Memory vor. Mehr unter

www.literaturfestival.com

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