ZUR PERSON : ZUR PERSON

Der britische Schriftsteller Ian McEwan, 1948 in Aldershot geboren, ist einer der renommiertesten Autoren seines Landes.

Seine bekanntesten Romane sind „Der Zementgarten“ (1982), „Unschuldige“ (1990), „Abbitte“ (2001), „Saturday“ (2005) und „Solar“ (2010). Er beschäftigt sich mit Gegenwartsthemen wie dem Klimawandel oder der Angst vor dem Terror, für seinen Politroman Amsterdam erhielt er 1998 den

Booker-Preis
. Er schrieb auch Drehbücher und Erzählungen, mehrere Romane wurden erfolgreich verfilmt.

Wir trafen den 65-Jährigen in einem holzvertäfelten Konferenzraum im Berliner Soho House, in dem man hinter jedem Wandschrank Abhörwanzen vermutete. Nicht zuletzt, weil sein jüngster Roman „Honig“ in der Welt des britischen Geheimdienstes spielt.

McEwan lebt mit seiner Frau, der Journalistin und Schriftstellerin Annalena McAfee auf dem Land bei Oxford und in London.

Seine Bücher sind auf Deutsch bei Diogenes erschienen, auch Honig (Aus dem Engl. von Werner Schmitz, 448 S., 22,90 €).

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