Kultur : ZUR PERSON

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Der belgische Choreograf Alain Platel arbeitete als Heilpädagoge mit behinderten Kindern, ehe er sich dem Theater zuwandte. 1984 gründete er in Gent das Tanzkollektiv Les Ballets C. de la B. Seinen Durchbruch erzielte er 1988 mit „Iets op Bach“ . Auf dem Höhepunkt seines Ruhms zog er sich mehrere Jahre zurück, bis Gerard Mortier, damals Leiter der Ruhr Triennale, ihn für die bald international gefeierte Mozart-Produktion Wolf gewann.

Am 1. März (20 Uhr) zeigt die Staatsoper Berlin die deutsche Erstaufführung seines auf Monteverdis Marienvesper basierenden Stücks „Vespero“ im Rahmen der Cadenza-Barocktage. Uraufführung war am 16.2. in Paris.

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