Kultur : ZUR PERSON

-

Judith Kerr , geboren 1923 in Berlin, lebt als Schriftstellerin in London .

Ihr Vater war der berühmte Theaterkritiker und Schriftsteller Alfred Kerr

(1867 – 1948). 1933 floh die Familie aus Deutschland. Nach Stationen in

der Schweiz und in Zürich gelangten

die Kerrs 1936 nach London.

Das Emigrantenschicksal ihrer jüdischen Familie verarbeitete Judith Kerr in drei Romanen: 1971 erschien

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ , es folgten „Warten auf den Frieden“ (1975) und „Eine Art Familientreffen“ (1979). Außerdem schrieb und illustrierte sie über zwanzig Kinderbücher. Beim Berliner Theatertreffen wird jedes Jahr der Alfred-Kerr-Darstellerpreis

verliehen – diesmal ging er an die

Schauspielerin Julischka Eichel.

0 Kommentare

Neuester Kommentar