ZUR PERSON : ZUR PERSON

Barrie Kosky

(45) stammt aus Melbourne. Von 1990 bis 1997 war er künstlerischer Leiter der Gilgul Theatre

Company, von 2001 bis 2006 Intendant des Schauspielhauses Wien. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Intendant der Komischen Oper Berlin.

„Als in Australien geborener Jude mit Großeltern aus Weißrussland, Ungarn und Polen fühle ich mich vollkommen

zu Hause hier in Berlin. Berlin war immer und ist eine Stadt für Zigeuner und Wanderer. Es ist eine Stadt für Vertriebene, Träumer und

verlorene Seelen“, sagte er 2011 bei

seiner Vorstellung.

An der Komischen Oper hat er unter anderem Ligetis Le Grand Macabre, Mozarts „Figaros Hochzeit“, Dvoráks

„Rusalka“ und Weills

„Die sieben Todsünden“

inszeniert und die laufende Saison mit einer Monteverdi-Trilogie eröffnet. Im Juni 2013 will er die Jazz-Operette Ball im Savoy von Paul Abraham inszenieren. uba

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