Kultur : ZUR PERSON

Hans-Christian Schmid, 1965 in Altöttung geboren, hat an der Münchner Filmhochschule studiert, lebt in Berlin und dreht immer häufiger in Osteuropa.

Den Durchbruch schaffte er 1995 mit der Komödie Nach Fünf im Urwald. Sein Episodenfilm „Lichter“ entstand in Slubice und Frankfurt/Oder, das Provinzdrama Requiem wurde bei der Berlinale 2006 gefeiert.

Diesmal läuft sein auf Englisch gedrehtes Politdrama Sturm im Wettbewerb. Der Film erzählt von einer Chefanklägerin in Den Haag, die einem serbischen Kriegsverbrecher vor dem UN-Tribunal den Prozess macht. Schmids Dokumentarfilm Die wundersame Welt der Waschkraft, der im Forum zu sehen ist, spielt im polnischen Grenzort Gryfino: das Portrait zweier Frauen und ihrer Familien, deren Einkommen kaum zum Leben reicht.

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