Kultur : Zurück aus dem Cyberspace

Punker, Computer-Freak, Schriftsteller: Peter Glaser war der Vordenker des virtuellen Zeitalters. Heute findet er, das alles sei „langweilig“ und „eintönig“ geworden

Helmut Schümann

An diesem Nachmittag hatte Peter Glaser eine kleine Stadtbesichtigung gemacht und sich diesen überdimensionierten, begehbaren Fußball angeschaut, der vor dem Brandenburger Tor steht. Am Abend beim Italiener teilte er beiläufig seine Gedanken dazu mit, und weil er Österreicher ist von Geburt und weil Österreicher und Deutsche sich im Fußball ja innig zugeneigt sind, fiel diese Mitteilung etwas mokant aus: „Ist es denn so schlimm um Deutschland bestellt, dass man hier nun schon für seinen Fußball werben muss?“ Aber dieses Mal hatte man kontern können: „Den Monsterball hat André Heller aufgestellt“, auch der ein Österreicher.

Peter Glaser verdrehte die Augen, offensichtlich mag er Heller nicht, geriet dann aber doch ins versöhnliche Plaudern. Er habe ja auch mal bei Heller gearbeitet, vor Jahrzehnten in der Heimat, im Zirkus Roncalli, da habe er in Livree den Artisten den Vorhang geöffnet. Ein schwer vorstellbares Bild: Peter Glaser, der Pionier im Cyberraum, der Computer schon nutzte und das Netz erforschte, als das alte Europa noch nicht einmal etwas ahnte vom technischen Durchmarsch, dieser Mann der Technik in der Manege, umwabert von Seifenblasen, von Träumereien und schwülstiger Poesie. „Nun“, sagt Peter Glaser, „es gibt ja nicht nur den Computer-Glaser. Es gibt auch den Punk-Glaser und den Schriftsteller-Glaser“.

SMS voller Leerzeichen

Derzeit herrscht der Schriftsteller Peter Glaser vor. In diesen Tagen erschienen seine neuesten Erzählungen, „Geschichte von Nichts“. Für die Titelstory bekam er im vergangenen Jahr den Ingeborg-Bachmann-Preis. Aber zu trennen ist das ganze nicht, der Punker und der Computer-Fachmann und der Schriftsteller. Das fügt sich ineinander und war eine lange Strecke, so lang, dass man Peter Glaser durchaus als Zeit- und Augenzeugen einer wesentlichen gesellschaftlichen Entwicklung des vergangenen Vierteljahrhunderts bezeichnen kann. Peter Glaser war so etwas wie der theoretische Überbau des deutschen Punk und er ist der Vordenker der Computerszene, der Mann, der die technische Entwicklung früh ahnte und ihre rasante Fortsetzung voraussagte. Oder muss man auch schon sagen, dass er der Vordenker war. Sein Buch kommt ohne den Cyberraum aus, ein Rückzug scheint sich zu vollziehen. Wenn aber Peter Glaser der Kronzeuge der Computer-Ära war – und das war er unbestritten – nimmt er dann wieder eine Entwicklung vorweg und steht das Ende der Computer- und Internethysterie bevor?

In der „Geschichte von Nichts“ gibt es eine Stelle, an der eine Liebes-SMS mit zwei Leerzeichen von einer mit drei Leerzeichen beantwortet wird, „ein literarischer Einfall“, sagt Glaser, „nicht mehr als nur ein literarisches Spielchen“. Glaser sitzt am Esstisch seiner Wohnung, er sitzt leicht schräg auf einem Rollstuhl. Im Rollstuhl sitzend hatte er die Tür geöffnet, im Rollstuhl bewegt er sich durchs Leben, das Rheuma, unter dem er seit 15 Jahren leidet, hat seinen Körper besiegt. Die schräge Haltung scheint einerseits Interesse zu signalisieren, andererseits strahlt sie Ironie aus, leichte Belustigung.

Es ist nicht schwer die Ironie in der Optik auch inhaltlich wiederzufinden. Die Rezensenten zum Beispiel waren hingerissen von dem Einfall mit den Leerzeichen in der SMS, „aber gemerkt, dass so eine SMS gar nicht funktioniert, weil man keine Leerzeichen sehen und zählen kann, haben sie nicht“, sagt Peter Glaser. Vermutlich, weil man immer noch glaubt, dass sich Peter Glaser in der Kommunikationswelt besser auskennt als jeder andere. „Es war doch einfach nur Humor“, sagt er, „notwendiger Humor“, weil diese moderne Technologiewelt ihren Reiz, viel von ihrer Erotik und Faszination verloren hat, eintönig sei sie, langweilig, alltäglich.

Ein Trüffelschwein sei er, sagt er, und ein Trüffelschwein müsse man sein, um die verbliebende Exotik im Netz zu finden. In Glasers Wohnung in Berlin-Tiergarten steht der Computer immer noch an zentralem Platz in der Mitte des Raumes, aber ernüchtert wirkt der Euphoriker der Anfangsjahre dennoch. Ein Laptop steht da, keine Raumstation ist mehr zu entdecken, wie er sie noch vor wenigen Jahren bewohnte. Neben dem elektronischen Gerät liegen handgeschriebene Briefe.

1980 siedelt Glaser von seiner Heimatstadt Graz nach Düsseldorf um. 23 Jahre alt ist er, hat den Glauben verloren, im überschaubaren und besetzten Grazer Literaturbetrieb eine Position beziehen zu können, aber noch die Hoffnung, als Gitarrist den Durchbruch zu schaffen. In Düsseldorf ist bereits Xao Seffcheque, Freund aus Graz, ebenfalls Musiker, der zusammen mit Peter Hein und Thomas Schwebel, den späteren Protagonisten der Band Fehlfarben, die Düsseldorfer Punkmusik-Szene vorantreibt. O.R.A.V. nennt sich die Band, „Ohne Rücksicht auf Verluste“. „Düsseldorf“, erzählt Glaser, „das war Punk, in Österreich aber, da hält sich im Schatten der Alpen alles etwas länger, auch die langen Haare und das, für was die langen Haare standen“. In der Bundesrepublik aber hatten die 80er Jahre die Hippiezeit überwunden, der Punk brach sich Bahn, in Düsseldorf bildete sich eine Hochburg der neuen Bewegung, der „Ratinger Hof“, eine Kneipe in der Altstadt, wurde ihr Zentrum. Ausgerechnet in Düsseldorf, der Stadt der Neureichen und der Oberflächlichkeit.

Glaser nennt die Zeit vor dem Punk, die „Irgendwie-Zeit“, die Zeit der Beliebigkeit, „Punk aber waren scharfe Konturen, war deutlicher Ausdruck, war auf keinen Fall mehr die Schummerigkeit“, kein Roncalli, kein Andre Heller. Glaser stößt zu Seffcheque, zu O.R.A.V, macht Musik, pinselt zum Broterwerb Straßenmarkierungen auf Düsseldorfer Straßen und sitzt am ersten Roman. „Der große Hirnriß. Neue Mitteilungen aus der Wirklichkeit“ erscheint 1983 und lässt die „Irgendwie-Zeit“ auf die Gegenwart prallen. Mitautor ist der zehn Jahre ältere Mediziner Niklas Stiller, der im Buch als Dr. Rupprecht die Fahne der 68er hochhält. Auf dem Titelbild ist Peter Hein zu sehen, der „Fehlfarben-Kopf“, mit einem Tanzschritt vor dem Bürohochhaus des Mannesmannkonzerns, auch das Programm: Dr. Rupprecht hätte wohl noch die Faust erhoben gegen die gläserne Wand des Gebäudes. „Ablehnen wird abgelehnt“ erzählt Glaser sei ein Slogan gewesen, Ironisierung eins der großen Themen.

Ein Jahr später gibt Glaser „Rawums“ heraus „Texte zum Thema“, eine Versammlung junger Autoren wider den alten Zeitgeist. Im gleichen Jahr schnitt sich Rainald Goetz in Klagenfurt bei der Lesung zum Bachmann-Preis mit einer Rasierklinge in die Stirn und beschimpfte blutend die Kritiker als „Nullkritiker mit ihrem Nullengesabbel“. Diedrich Diederichsen schrieb „Sexbeat“, Bodo Morshäuser „Die Berliner Simulation“, alles Beiträge zum Thema. Das Thema? „Eine offene Zustimmung der modernen Welt“, sagt Glaser, „die Suche nach dem Unerklärtem, dem Undefiniertem, dem Neuland. Die Begründungssucht der 70er Jahre deckten dann noch die Soziologen ab, die herbeisprangen und erklären wollten, warum DAF „Tanz den Mussolini“ sangen“. Die Anthologie „Rawums“ beantwortet die Frage, ob es so etwas wie eine neue deutsche Literatur gebe, mit Ja, eine Literatur ist das, die den Rhythmus und Klang der Musik in die Sprache übersetzt. Kein Zufall also, dass Glasers Freunde, die Seffcheques und Diederichsens zeitgleich zwei, drei Jahre lang in „Sounds“ und „Spex“ erst die Musikkritik und dann die Musik beherrschen.

Fernseher als Schreibmaschine

Was ist davon geblieben, wo ist der Übergang von den 80er Jahren ins neue Jahrtausend. Im März dieses Jahres traten Glaser und Hein, Seffcheque und Jürgen Teipel („Verschwende deine Jugend“) die Punks der frühen Jahre in Köln zu einer Lesung mit Party. In der Programmankündigung des Veranstalters hieß es: „Warum gibt es Harald Schmidt und „Die Toten Hosen“? Warum hat die Verkäuferin bei Aldi eine grüne Strähne und der Steuerberater der Eltern ein Vorhaut-Piercing?“ Das ist geblieben. Das meiste ist verschwunden, untergetaucht, wie viele der Protagonisten. Dann spielte Family Five mit Peter Hein.

1980, das Jahr seiner Übersiedlung, und der Anfang des neuen Teils in Peter Glasers Lebensgeschichte. Ein Freund zeigt ihm ein merkwürdiges Gebilde: einen Fernseher mit einer Plastikschreibmaschine davor. Glaser tippt fünf Buchstaben ein „Hallo“ – und ist drin. Der Fernseher zeigt die Buchstaben, was heute selbstverständlich ist bei jedem Eintippen – Glaser kommt es an diesem Tag „wie ein Kultursprung vor“. Deutschland ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht digitalisiert, ist computerfrei, kaum einer weiß, was das überhaupt ist und schon mal gar nicht das man damit wie auf einer Schreibmaschine Texte verarbeiten kann. Der Fernseher, so Glaser, der war ein geschlossenes System, da kommt nur rein, wer vor der Kamera sitzt, nicht aber, wer vor dem Bildschirm hockt.

„Ein Fernseher“, sagt Glaser, „strahlt ja die Faszination des archaischen Ofenlochs aus, man starrt hinein wie ins Feuer, lässt sich anrühren oder auch nicht, ist aber passiv“. In der Wohnung des Freundes hat Glaser das Gefühl, Macht bekommen zu haben, die Macht, in das geschlossene System einzudringen, das Vakuum Bildschirm aufzufüllen, vom Zuschauer zum Akteur zu werden. Wenn Glaser diesen Moment heute beschreibt, wird deutlich, wie ergriffen er gewesen sein muss und welche Bedeutung er dem Kultursprung beimaß. „Die 80er Jahre waren auch die Jahre der Wiedergewinnung des Selbstbewusstsein: Die technische Entwicklung brachte uns vor dem Fernseher die Fernbedienung und wir waren nicht mehr dem namenlosen Stress ausgeliefert, uns nach den Programmzeitschriften zu richten. In der Musik wurde gescratched und gesampled, wir waren nicht mehr inaktives Opfer der Medien, wir wurden aktiv. Und wir befahlen dem Computer, uns zu gehorchen.“

Wo ist der Link, wo ist die Linie, die den Punker Glaser mit dem Computer-Glaser verbindet? „Die Musik von Kraftwerk“, sagt Glaser. Kraftwerk, auch eine Düsseldorfer Band, macht elektronische Musik, „fünf Töne, ein Wort: Metropolis, die Klarheit, die Schlichtheit“. Begleitmusik zum Computerboom, aber doch nicht der Initialschlag.

Skeptisch beäugt die Zeit die neue Entwicklung, spöttisch beurteilt Glaser die Skepsis „es gibt ja diese klassische deutsche Lust zum Kulturpessimismus: Wagner, die Apokalypse, die Welt geht unter und ahh, wunderbar, ich bin dabei“. Man hätte auch eine Studie erstellen können zum Thema Möglichkeiten der gewaltfreien Computernutzung, es hätte nichts genützt in den frühen Jahren. Die politische Linke, erzählt Glaser, hockte fest in ihrer Hysterie vor der Rasterfahndung und hatte demzufolge panische Angst vor der Steckdose, Die Wirtschaft betrachtete des neue Medium mit langen Zähnen, legendär der Verplapperer von Hans-Olaf Henkel, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverbandes der deutschen Industrie und damals Europa-Chef des Computerherstellers IBM, als er bedauerte, bisher nur Forschungsminister Rüttgers „per Infonet“ erreichen zu können. Eine Welt, die nur wenigen zugänglich war, die die Bereitschaft voraussetzte, die komplizierte Sprache des Computers zu verstehen und die noch nicht ihre Grenzen per Mausklick öffnete.

20 Jahre lang beschäftigt sich Glaser von da an mit dem neuen Medium. Er wird der Vordenker in Deutschland für Computer und als das Internet sich aufbaute, auch dafür. „Es gibt vier Vollversammlungen der Menschheit vor dem Fernseher und dem Radio“, sagt Glaser, „das war die Mondlandung, dieses religiös-metaphysische Ereignis und die Reise in die Unendlichkeit. Ein kollektives Erleben, dass wir eine Menschheit sind“. Das zweite Ereignis war die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles, bei der die Illusion nachgestellt wurde, der Mensch könne die Schwerkraft aufheben und fliegen. Zum dritten Mal war sich die Menschheit bei Bob Geldofs Band Aid Konzert einig, „Hallo World“, begrüßte Geldof seinerzeit die Zuschauer vor den Bildschirmen. „Da war die Popkultur zur Weltmacht geworden“, sagte Glaser, „das war der Zeitpunkt, an dem wir mit ihr erwachsen geworden waren und sie mit uns“. Und schließlich, 1993, die Verbreitung und Popularisierung des Internets durch einen Artikel des amerikanischen Computer-Journalisten John Markoff in der „New York Times“.

Peter Glaser ist dabei, verbunden mit der Welt durch seinen Computer. Glaser ist im Rausch. Der Beginn der Krankheit? Er tut nichts gegen die Verlangsamung des Prozesses. Er sitzt lieber vor dem Bildschirm, „sein Lagerfeuer“. Er lernt seine Frau im Internet kennen, er wird Mitglied im Chaos Computer Club, einem Verein von anarchischen Hackern, bei denen die Grenzen zur Illegalität fließend sind. Ein Abenteuer, dieses Internet, eine Welt, bestehend aus unbekannten Zonen, Neuland wieder, das zu entdecken ist, wie damals, als sich die jungen Autoren in „Rawums“ auf den Weg machten.

Das ist der Link vom Punk zum Computer-Glaser, das Neuland, das zu entdecken ist, das Undefinierte, Unerklärte. Ein Abenteuer mit manchmal unschönem Ausgang: Glaser schreibt eine Reportage über den Kinofilm „23“. In dem wird unter anderem erzählt, wie zwei Hacker aus Hannover ihr Wissen an den russischen Geheimdienst KGB verkauften. Glaser schreibt die Reportage und liefert die Echtnamen zur wahren Geschichte des Films. Unfreiwillig, wie er sagt, ein Fehler in der Produktion, aber der Ruf in der Szene ist angekratzt.

In den 20 Jahren seit seinem ersten Hallo wird Glaser der deutsche Begleiter der Computerentwicklung. Er schreibt für „Tempo“ eine Kolumne, „Reporter im Internet“, er entwickelt für den „Stern“ das Computermagazin „ Konr@d“, schreibt Bücher über Computer und das Internet. 1995 sagt er voraus, dass bald die ganze Welt sich im Netz tummelt, so trat es ein. Und je mehr Alltag in seine Welt eintritt, je mehr Menschen sein Reich betreten, umso mehr rückt Glaser davon ab.

Und wie wird die Zukunft sein des Netzes? Wird das Schlagwort der 70er, das die „Reizüberflutung“ anprangert wieder aktuell? Werden wir nicht mehr unterscheiden können zwischen der realen und der Cyberwelt? Glaser sitzt gelassen in seiner Berliner Wohnung. Pessimismus, Überdruss angesichts des verlorenen Glanzes seiner Computerwelt ist nicht zu spüren. Er referiert über die „Entwicklung zur Permanenz“, es gebe keine Sendeschluss mehr, und er erzählt vom Totmann-Knopf aus seiner alten Heimat Graz. Der Totmann-Knopf war in der Straßenbahn installiert, alle paar Minuten musste der Straßenbahnfahrer den Knopf drücken und wenn das Signal nicht in der Zentrale ankam, wurde die Bahn automatisch gestoppt, weil man annahm, dem Straßenbahnfahrer sei etwas zugestoßen. „So kommt mir das Internet heute vor, wenn man nicht alle paar Minuten den Weigerungsknopf drückt, wird Unbestelltes geliefert.“ Keine schöne Vorstellung. „Aber auch keine beängstigende: Wir können doch die Ignoranz als Waffe einsetzen, es ist wie beim Essen, wenn nichts mehr reingeht, ist Schluss.“

Die Realität geht nicht verloren

Und der Realitätsverlust? „Wo ist der“, fragt Glaser, „die USA haben geglaubt, der nächste Krieg finde im Cyberspace statt und dann kamen am 11. 9. ein paar Jungs mit Teppichmessern daher. Die Realität verlieren wir nicht durch den Computer“. Die Euphorie der letzten 20 Jahre mag bei Peter Glaser verflogen sein, sie ist keiner Verdammnis gewichen. Er ist nicht militant geworden wie ehemalige Raucher rigoros werden. Allenfalls ein wenig desinteressiert.

Die dritte Phase. Sie scheint Peter Glaser zu Beginn des neuen Jahrtausends zurückzubeamen in eine vortechnisierte Ära. Am Ende nämlich bricht ein Plädoyer aus ihm heraus, ein Plädoyer, das Altphilologen rühren dürfte: „Viel gefährlicher als ein Computer ist die Sprachbarriere. Die Sprache nämlich ist die höchste Technologie, die die Menschheit besitzt. 26 Buchstaben reichen aus, um Universen aufzustellen. Sprache kostet nichts, jeder Mensch hat das Recht, neue Wörter zu erfinden und neue Geschichten. Und jeder Mensch hat durch seinen eigenen Namen einen Anteil an der Sprache.“ Oder ist das keine Rückkehr, sondern wider nur die Suche nach dem Neuland?

Die „Geschichte von Nichts“, endet mit einer Taxifahrt: „So fuhren wir. Es war die letzte milde Nacht in diesem Jahr, und wir fuhren mit offenem Schiebedach, und es war nicht nur, als würden wir mit einem Auto über die Erde fahren, sondern mit der Erde wie mit einem Cabrio durch die Unendlichkeit, das Zarte und Offene der Atmosphäre über uns und unser Haar wehte hinaus in die kalte Weite des Weltraums.“ Fast könnte es von André Heller sein.

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