Kultur : Zwei Weltkriege: Jahresprogramm des DHM Berlin

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Zwei Ausstellungen zur Bewertung von Geschichte stehen im Mittelpunkt des Jahresprogramms des Deutschen Historischen Museums (DHM). Ab 14. Mai soll in dem im vergangenen Jahr eröffneten Ausstellungsgebäude, dem nach seinem Architekten benannten „PeiBau“, der Erste Weltkrieg in seiner Ereignisgeschichte wie auch in der Erinnerung der beteiligten Länder dargestellt werden. Anfang Oktober folgt die Ausstellung „Mythen der Nationen. 1945 – Arena der Erinnerungen“, die die unterschiedliche Wahrnehmung von Zweitem Weltkrieg, Völkermord und Vertreibung zum Thema hat.

Für die Eröffnung der Dauerausstellung im nunmehr sanierten Zeughaus hingegen konnte Generaldirektor Hans Ottomeyer bei der gestrigen Jahrespressekonferenz des DHM keinen verbindlichen Termin benennen. Mit der Inneneinrichtung des Zeughauses wird nunmehr begonnen; die für Ende des Jahres erhoffte Fertigstellung kann sich aber bis Anfang 2005 verzögern. Ottomeyer hofft, mit insgesamt 12 geplanten Sonderausstellungen die Zuschauerzahl des Jahres 2003 von über 410000 Besuchern halten zu können. Insbesondere die Ausstellung „Bilder, die lügen“ habe sich mit bislang 115000 Besuchern als Publikumsmagnet erwiesen. Finanziell sei 2003 „die Talsohle erreicht worden“, so Ottomeyer; im neuen Jahr lägen die zuletzt auf 1,3 Millionen Euro geschrumpften Mittel für Sonderausstellungen wieder deutlich höher (Kommentar folgt). BS

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