Kultur : Zwischenmenschliches: Der Kritiker und sein Regisseur

18 Uhr: Filmmuseum Berlin[Potsdamer S],Tiergarten[Potsdamer S]

In der jungen Bundesrepublik wurde Kurt Pinthus als Wiederentdecker des literarischen Expressionismus bekannt. Seine Lyrik-Anthologie "Menschheitsdämmerung" machte Furore. Seit den 1910er Jahren beschäftigte er sich jedoch vor allem mit den Möglichkeiten des jungen Mediums Film. Als Starkritiker des Berliner "Tagebuchs" entdeckte er Fritz Lang und promotete ihn, wo er nur konnte. "Metropolis" allerdings erntete einen gnadenlosen Verriss. 1933 gingen der Kritiker und sein Regisseur ins amerikanische Exil. Ihr Briefwechsel dort ist ein einzigartiges Dokument. Karl Prümm, Professor für Medienwissenschaft an der Uni Marburg, hat Pinthus noch selber kennengelernt und referiert über sein Verhältnis zu Lang.

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