Kunsthalle : "White Cube" hilft dem Tourismus

Die temporäre Kunsthalle hilft Berlins ohnehin gestiegenem Renomée in Sachen zeitgenössischer Kunst. Auch ist mit solchen außergewöhnlichen Projekten gut für Berlin zu werben.

Gerrit Koy
Cube Foto: ddp
Der "White Cube" am Schlossplatz könnte Touristen nach Berlin locken. -Foto: ddp

BerlinDie Tourismusbranche freut sich über die Entscheidung für die temporäre Kunsthalle. Da die Werbeprospekte für das kommende Jahr ohnehin  schon gedruckt wurden ist man erleichtert, dass das Projekt nun realisiert wurde. "Grundsätzlich sind wir froh über alles, was Berlin ins Gespräch bringt. Diese singulären Ereignisse sind wichtig für den Tourismus in Berlin", sagt der Kulturbeauftragte der Berlin Toursimus GmbH, Dr. Buri. Seinen Informationen zufolge hat Berlin gerade in der zeitgenössischen Kunst deutlich im internationalen Renomée zugelegt, da kommt ein solches Ereignis gerade Recht.

Vom Blickpunkt des Tourismus-Marketings hatten beide in Frage kommenden Projekte ihre Vorteile, wenn auch die "Wolke" etwas leichter zu bewerben gewesen wäre. "Die "Wolke" ist natürlich spektakulärer. Das wäre wie ein Lauffeuer durch die Welt gegangen", sagt Buri. Dafür hätte der "White Cube" den Vorteil, dass es ein längerfristiges Projekt sei und sich dementsprechend länger bewerben ließe. So oder so, für das Berliner Tourismusgeschäft dürften beide Projekte einen Vorteil haben.  Die Kunsthalle sei "eine der großen Landmarken im Kalender" für die Kulturwerbung des nächsten Jahres, so Duri.