Der Tagesspiegel : Kurzmeldungen

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WAS LÄUFT SONST NOCH?

Neben der Schlössernacht, die am Sonnabend Besucher anlocken soll, gibt es für dieses Wochenende weitere Ausflugstipps:

Im Schloss Caputh läuft unter dem Motto „Murmeln, Kreiseln, Stelzenlaufen“ eine Veranstaltung für die ganze Familie. Nach einer Führung durch den Fliesensaal, wo auf den insgesamt etwa 7500 Fliesen neben Landschafts-, Tier- und Schiffsmotiven auch Darstellungen von alten Kinderspielen zu finden sind, können einige der dort abgebildeten Spiele ausprobiert werden. Parallel dazu werden Eltern zu einer Schlossführung eingeladen. Die Familienkarte kostet acht Euro für zwei Erwachsene und drei Kinder.

Zum viertägigen 49. Fischerfest lädt das südbrandenburgische Peitz. Erster Höhepunkt ist schon heute Abend das traditionelle Anfischen bei Fackelschein am Teufelsteich mit anschließendem Feuerwerk. Stargäste des Festes sind am Samstag Tony Marshall und am Sonntag Ute Freudenberg. Bis Montag können die Besucher auf einem Fischmarkt Peitzer Spezialitäten probieren, Forellen angeln oder auf den Rummel gehen.

Zeitgenössische Kultur präsentiert bereits zum neunten Mal die Ausstellung „Rohkunstbau“ im Wasserschloss Groß Leuthen im Spreewald. Von morgen bis zum 31. August werden Arbeiten zeitgenössischer Künstler aus Deutschland, Großbritannien, Polen und Russland gezeigt. Die Ausstellung ist Teil der Kulturlandkampagne, die sich in diesem Jahr der Romantik widmet. Elf Künstler haben die Wandlung des Epochebegriffs „Romantik“ zu einem Lebensgefühl in der heutigen Zeit untersucht. Beteiligt hat sich unter anderem der Leipziger documenta-Künstler Jörg Herold. Zum Programm gehören auch Lesungen, Kinoabende und Theateraufführungen. Informationen im Internet unter www.rohkunstbau.de .

Um Romantik geht es auch bei der Ausstellung im Atelierhof Werenzhain, die Sonntag um 15 Uhr öffnet. Unter dem Titel „Romantisches Gesamtkunstwerk und Anderes“ zeigen Künstlerinnen aus der Region, aus Bonn und Ungarn ihre Werke.

In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück gastiert die Wanderausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ des Amsterdamer Anne-Frank-Hauses. Durch das Tagebuch, in dem sie die Geschichte ihrer in einem Amsterdamer Hinterhaus untergetauchten jüdischen Familie bis zur Entdeckung durch die Gestapo schildert, ist Anne Frank zu einem der berühmtesten Mädchen des 20. Jahrhunderts geworden. Die Ausstellung ist bis 30. August in der ehemaligen Textilfabrik täglich von neun bis 17 Uhr zu sehen. Tsp

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