Der Tagesspiegel : Kurzmeldungen

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Ein Zungenbrecher machte gestern auf der Landesgartenschau in Eberswalde die Runde: „444 444. Besucher feierlich begrüßt". Selbst nach langem Üben fiel es den Geschäftsführern und dem Bürgermeister nicht leicht, die gebeugte Schnapszahl aufzusagen. Der Jubiläumsgast nahm es gelassen. Ursula Funk aus Essen freute sich über den Applaus, einen Bildband und weitere Überraschungen. Die Ausgaben für diese Präsente reißen in den Etat der zweiten Landesgartenschau kein Loch. Schon lange ist die bei der Eröffnung am 27. April genannte Zahl von erwarteten 350 000 Besuchern überschritten. Und da die Schau erst am 13. Oktober ihre Pforten schließt, kann sicher noch die 500 000. Eintrittskarte verkauft werden. Finanziell schneidet das Unternehmen Gartenschau damit mit einem dicken Plus ab. Der Erfolg von Eberswalde liegt vor allem an der ungewöhnlichen Vielfalt von Angeboten. Denn nicht nur Blumenrabatten geben dem einstigen Industriegebiet ein neues Aussehen. Der Besucher kann auch mit Tretbooten unterirdische Kanäle (Foto) erkunden, einen 50 Meter hohen Kran besteigen, sich Kanus für den Finowkanal ausleihen oder auf einem Floß durch die Landschaft fahren. Kinder und Jugendliche zieht es in den großen Zauberwald oder zu den Wasserspielen. Ein Drittel der Besucher kommt aus Berlin. ste

Öffnungszeiten von 9 Uhr bis zur Dämmerung. Tageskarten kosten 7,50 Euro, Kinder von 6 bis 16 Jahre zahlen 2 Euro. Ab 17 Uhr gilt die Abendkarte für 3,50 Euro. Foto: dpa

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