Der Tagesspiegel : Kurzmeldungen

-

WAS SONST NOCH LÄUFT

Dieselduft und Motorenlärm gibt’s an diesem Wochenende in der Lausitz, wo auf dem Eurospeedway noch bis Sonntag das ADAC Euro Truck Race läuft. Rings um den Wettkampf der Fünfund-mehr-Tonner gibt es ein Volksfest mit Musik („Truck Stop“), Truck-Parade und Feuerwerk. Etwas ruhiger geht’s beim Falkenseer Herbstfest zu, das bis zum 27. Oktober geht, und mit Auto-Scooter, Kettenkarussell und 50 Zentimeter langen Grillwürstchen lockt (Spandauer Platz, tägl. 14 bis 22 Uhr), oder das Ruhlsdorfer Oktoberfest, wo Innenminister Jörg Schönbohm am Sonnabend um 12 Uhr das Fass ansticht. Im Künstlerhaus Wiepersdorf spielt das Persius-Ensemble Werke von Alex Nowitz und Michael Glinka (Sonnabend um 17 Uhr). Das Persius-Ensemble ist eines der wenigen Kammerorchester, das in einer gemischten Streicher- und Bläserbesetzung spielt.

Um nichts Geringeres als den „Schrecken Gottes“ geht es am Sonnabendabend im Schloss Neuhardenberg. Ab 20 Uhr lesen die Schauspieler Gudrun Landgrebe und Hanns Zischler Passagen aus Bibel und Koran unter dem frisch renovierten Sternenhimmel der Schinkelkirche. Anlass ist das Gedenken an den großen persischen Dichter und Denker Hafiz (1320–1388). Vor der Lesung gibt es bereits eine Debatte (ab 15 Uhr) und persische Musik ( 17.30 Uhr, Eintritt 18 Euro, acht Euro für die Lesung, die Debatte ist kostenfrei).

Ein Benefizkonzert zugunsten des kulturellen Erbes in Potsdam veranstaltet das Ortskuratorium Potsdam der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am Sonntag um 19 Uhr in der Potsdamer Friedenskirche in Sanssouci. Cellist Alban Gerhardt trägt Werke von Johann Sebastian Bach bis zur zeitgenössischen Moderne vor (Eintritt 12 Euro).

Zum Dauerbrenner hat sich die Ausstellung im Rheinsberger Schloss „Prinz Heinrich von Preußen“ gemausert. Rund 55 000 Besucher sahen bisher die Anfang August eröffnete Ausstellung, die jetzt noch bis zum 27. Oktober läuft. Bis dahin erwartet die Preußische Schlösserstiftung noch einmal einen kräftigen Anstieg der Besucherzahlen. Die Dokumentation würdigt Heinrich von Preußen als Diplomaten, Kunstfreund und Bauherren (geöffnet Di–So 9.30 bis 18 Uhr, Sa. bis 19 Uhr). casp/ari

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben