Der Tagesspiegel : Land und Bund sprechen über Sperenberg

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Sperenberg - Die Gespräche zur Zukunft des ehemaligen Militärflughafens in Sperenberg beginnen am 4. Oktober. Dann eröffne eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und des Brandenburger Finanzministeriums die Verhandlungen zur Übernahme des Areals durch das Land, sagte Finanzminister Rainer Speer (SPD). Brandenburg habe sich unter bestimmten Voraussetzungen zur Übernahme bereit erklärt, stellte Speer klar. Dafür müssten Bund und Land aber Einvernehmen herstellen.

Wie der Tagesspiegel berichtet hatte, fordert die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Brandenburg auf, die Verpflichtungen aus einer Verwaltungsvereinbarung von 1994 zu erfüllen. Speer bezeichnete die Äußerungen der Bundesanstalt als „unfreundlichen Akt gegenüber dem Land“. Bei den Verhandlungen Anfang Oktober wird es ihm zufolge auch um die Frage gehen, wie der Bund seiner Verpflichtung aus dem Konsensbeschluss von 1996 nachkommen will. Darin heiße es, der Bund wolle „kooperativ bei einer qualitativen Entwicklung des Standortes Sperenberg im Hinblick auf verbleibende Altlasten“ mitwirken.

Das Gelände des früheren Militärflughafens in Sperenberg war als Reservefläche für den Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) vorgehalten worden. Doch dieser wird bekanntlich in Schönefeld gebaut. ddp

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