Leipziger Buchmesse : Mehr als 750 Bewerbungen für Buchmessen-Preis

Kurz vor Anmeldeschluss an diesem Freitag liegen mehr Manuskripte vor als im vergangenen Jahr. Die mit 45.000 Euro dotierte Auszeichnung etabliert sich damit in Deutschlands Literaturlandschaft.

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Stolz. Der Vorsitzende der Buchmesse Ulrich Greiner (links) und Michael Hametner zeigen sich erfreut über die hohe Zahl der...Foto: dpa

LeipzigFür den Preis der Leipziger Buchmesse 2008 sind bislang mehr als 750 Einsendungen eingegangen. Vier Tage vor Anmeldeschluss an diesem Freitag liegen mehr Manuskripte vor als im vergangenen Jahr. "Es gibt noch einmal einen leichten Zuwachs. Das bestätigt, dass der Preis sich fest als besonderer Höhepunkt im literarischen Jahr etabliert hat", sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille. Eine Jury nominiert bis zum 7. Februar die besten fünf deutschsprachigen Neuerscheinungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik sowie Übersetzung. Die mit 45.000 Euro dotierte Auszeichnung, die es seit 2004 gibt, soll am 13. März bei der Leipziger Buchmesse überreicht werden.

Für die Preisvergabe ist eine neue Jury gebildet worden. Neuer Vorsitzender ist der Literaturchef der Wochenzeitung "Die Zeit", Ulrich Greiner. Er löst Martin Lüdke vom Südwestrundfunk (SWR) ab. Neu in der Jury sind die verantwortliche Literaturredakteurin der "Frankfurter Rundschau", Ina Hartwig, der Leiter der "Welt"-Beilage "Literarische Welt", Elmar Krekeler, die Feuilleton-Autorin der "Süddeutschen Zeitung" Kristina Maidt-Zinke und der Feuilleton-Redaktionsleiter der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", Volker Weidermann. Zum Expertenteam gehören noch Uwe Justus Wenzel von der "Neuen Zürcher Zeitung" und MDR-Literaturredakteur Michael Hametner. (mit dpa)