Der Tagesspiegel : Leitungsbruch in Königs Wusterhausen: Stadt und Ortschaften ohne Wasser

Durch den Bruch der Hauptwasserleitung in Königs Wusterhausen waren die Menschen in der Stadt und in umliegenden Ortschaften am Morgen des zweiten Weihnachtstages kurz ohne Wasser. Der Defekt war um 7 Uhr entdeckt worden, vom Ausfall des Trinkwassers waren unter anderem Wildau, Niederlehme, Zeesen, Ragow und Bestensee betroffen. Das Krankenhaus Königs Wusterhausen wurde mit einem Wasserwagen versorgt. Um kurz nach 10 Uhr konnte das Wasser durch eine Ersatzleitung wieder fließen, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag in Königs Wusterhausen.

Die Bewohner von bis zu 60 Einfamilienhäusern in drei Straßen um die Bruchstelle würden ihr Wasser allerdings noch mit Kanistern bekommen. Wenn es die Witterung zulasse, soll noch eine überirdische Ersatzleitung gelegt werden.

Die Nebenstraße, in der das Rohr aus bisher unbekannter Ursache platzte, musste für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Auch die Anwohner dürften die Straße nicht befahren, da sie unterspült ist, sagte der Polizeisprecher. Das Wasser wird den Angaben zufolge mit einem Druck von rund sechs Bar durch das Rohr gepumpt.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben