Leserdebatte : Temposünder härter bestrafen?

Mit Tempo 209 ist ein Brandenburger Autofahrer am Montag auf der Landstraße geblitzt worden - mehr als 100 Stundenkilometer zuviel. Jetzt droht ihm ein dreimonatiger Führerscheinentzug. Ist das genug? Diskutieren Sie mit!

100 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit: Das ist das erlaubte Tempo auf Landstraßen. Viele kacheln dennoch deutlich schneller über den Asphalt.
100 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit: Das ist das erlaubte Tempo auf Landstraßen. Viele kacheln dennoch deutlich schneller...Foto: dpa

100 Stundenkilometer zuviel hatte ein Brandenburger Autofahrer am Montag auf dem Tacho, als er auf einer Landstraße unweit der Ortschaft Dunkelforth in Sachsen-Anhalt in eine Geschwindigkeitskontrolle geriet. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann auf der Bundesstraße B 1 mit Tempo 209 unterwegs. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h.

Polizeiangaben zufolge erwartet den Temposünder nun eine Geldstrafe von 600 Euro, dazu kommen vier Punkten in der Verkehrssünderkartei Flensburg und ein Fahrverbot von drei Monaten. Das ist die Höchststrafe bei Geschwindigkeitsverstößen. Überschreitet ein Fahrer das Limit "nur" um bis zu 50 km/h sind es zwei Monate, unter 40 sind es vier Wochen - nachzulesen unter www.verkehrsportal.de/bussgeldkatalog.

Härtere Strafen gibt es laut einem Sprecher der Polizei Brandenburg erst dann, wenn ein Raser binnen weniger Wochen wiederholt zu heftig aufs Gaspedal tritt.

Ist das richtig so? Was meinen Sie? Sollte bei derart deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen wie im aktuellen Fall ein Führerscheinentzug von mehr als drei Monaten drohen?

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