Der Tagesspiegel : Letzte Ruhe für Prominente

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Der Südwestkirchhof Stahnsdorf wurde 1909 eröffnet. Dem Garteningenieur Louis Meyer gelang die Verbindung von Garten und Friedhofsarchitektur. Stahnsdorf gehört neben Venedigs Toteninsel San Michele, dem Wiener Zentralfriedhof und Père Lachaise in Paris zu den renommierten Grabanlagen Europas. Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich rund 120 000 Gräber.

BEKANNTE GRÄBER

Zu den bekanntesten Personen, die hier ihre letzte Ruhe fanden, zählen Werner von Siemens, Gustav Langenscheidt, der Begründer der „Weltbühne“ Siegfried Jacobsohn, Engelbert Humperdinck , Ralph-Artur Roberts („Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“), Elisabeth Baronin von Ardenne („Effi Briest“) und Heinrich Zille. 1938/39 wurden zahlreiche Wandgräber, Mausoleen und Einzelgrabstätten aus dem Berliner Zentrum nach Stahnsdorf gebracht, da sie den Planungen von Albert Speer im Wege waren. In Stahnsdorf liegen 1172 Soldaten aus Großbritannien und anderen Commonwealth-Staaten, die nach dem Ersten Weltkrieg in Kriegsgefangenenlagern starben. Ste.

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