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Luftfahrtmesse in Paris : Airbus feiert Wiederauferstehung

Die Luftfahrtmesse in Paris steht im Zeichen der beiden großen Rivalen Airbus und Boeing. Die Europäer vermeldeten am ersten Tag einen Großauftrag nach dem anderen, allerdings mit hohen Rabatten. Die Amerikaner von Boeing sind bereits mit prallen Auftragsbüchern angereist.

Airbus Paris
Airbus und Boeing: Beide Kontrahenten glänzen mit Großaufträgen auf der Luftfahrtmesse in Paris.Foto: AFP

ParisMit Milliardenaufträgen im Stundentakt hat der Flugzeughersteller Airbus die weltgrößte Luftfahrtmesse in Paris-Le Bourget begonnen. Das europäische Unternehmen meldete Festaufträge für 219 Flugzeuge und Vorvereinbarungen für die Lieferung von 120 weiteren Maschinen. Nach Listenpreis hätten die Aufträge einen Wert von 45,7 Milliarden Dollar, erklärte Airbus. Der Flugzeugbauer gibt aber Branchenkreisen zufolge Rabatte bis 40 Prozent.

Boeing gab auf der Messe Aufträge für 46 Flugzeuge bekannt. Der US-Konzern hatte allerdings in den ersten fünf Monaten 2007 bereits doppelt so viel Aufträge wie Airbus gemeldet und geht die Messe ebenfalls voller Optimismus an.

Umweltschutz als Wettbewerbsfaktor

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) sieht die Branche trotz der aktuellen Krise bei Airbus im Aufschwung. "Wir sind ein Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft insgesamt und wollen diesen Erfolgskurs fortsetzen", sagte BDLI-Präsidialgeschäftsführer Dietmar Schrick auf der Luftfahrtmesse. Die Unternehmen hätten trotz der Probleme bei Airbus 2006 ihren Umsatz um 4,9 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro gesteigert. Auf der Messe in Paris (18. bis 24. Juni) sind 77 deutsche Unternehmen vertreten. Dazu gehören vor allem zahlreiche Zulieferer und Mittelständler.

Nach Einschätzung des Verbandschefs wird der Umweltschutz als Wettbewerbsfaktor in der Luftfahrtindustrie immer wichtiger. "Bisher hat sich die Diskussion vor allem um die Betriebskosten gedreht, jetzt kommt auch der Klimaschutz hinzu", sagte Schrick. "In Zukunft wird nur noch der Hersteller Erfolg haben, dessen Produkte umweltfreundlich sind."

A320 bleibt Bestseller

Verkaufschlager von Airbus bleibt das alternde Mittelstreckenmodell A320. Der Flugzeugvermieter Gecas bestellte am Montag 60 A320 zum Listenpreis von 4,4 Milliarden Dollar. Die Flugzeuge seien mit Blick auf die Umwelt optimiert worden, hieß es. Gecas hat schon mehr als 400 Flugzeuge der A320-Familie im Einsatz. Die tunesische Novelair kaufte zwei A320. Jazeera Airways (Kuwait, Dubai) bestellte 30 Maschinen derselben Klasse. US Airways kündigte in den USA den Kauf von 92 Airbus-Maschinen an, darunter 60 A320.

Außerdem will US Airways 32 Großraummaschinen, darunter zehn der alternden A330-200 sowie 22 des A330-Nachfolgers A350. Damit wird US Airways der erste US-Kunde für den neuen Airbus-Hoffnungsträger.

Boeing fürchtet Überkapazitäten

Boeing bekam von der indonesischen Lion Air einen Auftrag für 40 Maschinen des Typs 737-900 zum Listenpreisen von mehr als drei Milliarden Dollar. Die Gecas kaufte sechs Frachter des Langstreckentyps 777.

Boeing habe Aufträge für 188 Milliarden Dollar in den Büchern und erwarte eine jahrelange Fortsetzung des Aufschwungs, sagte Scott Carson, der Chef der Boeing Commercial Airplanes. Anders als Airbus in China werde Boeing aber weder neue Montagelinien aufbauen noch im Ausland Werke errichten. "Das Schlimmste, was wir tun können, ist Überkapazitäten schaffen", sagte Carson. Airbus baut derzeit in China ein Werk zur Montage der A320-Mittelstreckenflugzeuge.

Flugzeugmarkt wächst auf 2,8 Billionen Dollar

Boeing schätzt den Flugzeugmarkt in seinem Ausblick 2007 für die kommenden 20 Jahre auf 28.600 Maschinen im Wert von 2,8 Billionen Dollar. Das sind 200 Milliarden mehr, als noch vor einem Jahr prognostiziert.

Am 8. Juli will Boeing seinen neuen Langstreckenjet 787 der Öffentlichkeit präsentieren. Der für August geplante Erstflug wird voraussichtlich auf Mitte September verschoben. Die erste 787 werde aber wie geplant im Mai 2008 an die Kunden gehen, sagte Carson. Boeing hat bereits 584 Maschinen an 45 Kunden verkauft und die Produktion ist bis 2015 ausverkauft. Das Flugzeug wird zu drei Vierteln von Partnern gebaut.