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Bushido

''Ich bin ein Spießer''

Alle reden über den Rapper Bushido – wir reden mit ihm. Ein Besuch in der Höhle des Bösen, tief in Kreuzberg. "Kommt rein", sagt er zur Begrüßung und schließt die Tür. Die Mitarbeiter tragen Plüschpantoffeln.
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Der umstrittene Berliner Rapper Bushido. - Foto: ddp
Kreuzberg, nahe Oranienplatz, Montagabend. Wir treffen Bushido, 28, in einem verwinkelten Hinterhof im dritten Stock, die Mitarbeiter tragen Plüschpantoffeln. Wir setzen uns auf eine Ledercouch, Bushido – blaue Jeans, orange-farbener Pullover, dicke Armbanduhr – hockt in der Mitte. Er hat Kopfschmerzen. „Ich bin ziemlich wetterfühlig“, sagt er. „Ich bekomme schnell Migräne.“ Na super.

Bushido, fangen wir mal locker an. Du ziehst gerade um …

… nee, erst in ein paar Tagen. Ich habe mir im Frühling ein schönes Haus gekauft, 660 Quadratmeter, drei Stockwerke, in Lichterfelde West. Klingt ziemlich spießig, privat bin ich auch ein Spießer. Die Nachbarn müssen keine Angst haben, dass meine Beats das Viertel beschallen. Und Messer werden höchstens am Holzkohlegrill eingesetzt. Keine Panik also.

Der liebe, nette Nachbar.

Jeder denkt bei meinem Namen an Gewalt, Drogen, Sex, aber ich bin jetzt bald 29 Jahre alt, meine Freunde haben fast alle Familie. Wir leiden am Peter-Pan-Syndrom. Wir werden nie so richtig erwachsen und machen gern Blödsinn. Zu Hause aber möchte ich meine Ruhe haben, Hecken schneiden, Depeche Mode hören und Frikadellen brutzeln. Das ist wie bei Heinz Rühmann.

Bitte?

Ich habe neulich in der ARD ein Portrait über sein Leben gesehen und Parallelen entdeckt. Der wollte abseits der Bühne seine totale Ruhe, auf der Bühne hat er sein Programm abgezogen und eine Person gespielt, die er nicht ist.

Mit dem Unterschied, dass er nicht zu Gewalt aufrief und Schwule beleidigte.

Ich rufe nicht zu Gewalt auf.

Was ist das sonst, was du propagierst?

Als ich letztes Wochenende auf dem Anti-Gewalt-Konzert von „Bravo“ auf der Bühne stand, habe ich wie Heinz Rühmann eine Show abgezogen und mich gewisser Klischees als Werkzeug bedient. Ich gebe zu, dass ich ziemlich angespannt war und erst mal eine Wasserpfeife brauchte, weil ich vorher so viel Scheiße fressen musste. Ich bin leider Choleriker und lasse mich manchmal gehen. Ich würde aber nie zur Demonstration gegen Homosexuelle aufrufen.

Du hast 50 Gegendemonstranten darauf reduziert, dass sie doch bitte beim Sex Kondome benutzen sollten….

… weil ich damit selber so meine Erfahrungen gemacht habe – so ging der Satz weiter. Dabei habe ich gegrinst, das hat nur leider keiner verstanden.

Du meintest die Geschichte mit deiner angeblichen Vaterschaft.

Ja. Ich habe mich in dieser Sekunde selbst auf die Schippe genommen.

In der Sekunde davor, mit Verlaub, warst du ein ziemliches Rindvieh.

Es war ein absichtlicher Scherz, pure Show. Ich gehe fragwürdig um mit meiner Verantwortung, das weiß ich, aber Eltern und Politiker sollten ihre Kinder doch nicht für blöd halten. Die wissen, was ernst gemeint ist und was Provokation. Und wenn ihre Kinder sagen, der und der sei schwul, dann kann das alles Mögliche heißen – auch wenn es das logischerweise nicht besser macht. Ich fände es doch auch scheiße, wenn „Tunesier“ so eine Art Schimpfwort wäre.

Dein Vater ist Tunesier.

Ja. Das Wort „schwul“ ist leider ins Negative gehend mutiert, genau so wie es das Wort „behindert“ früher war. Da wusste auch jeder bei dem Spruch „Du bist ja behindert“, dass es nicht um Behinderte ging. Es werden neue Wörter kommen.

In deinen Text geht’s nun mal ein bisschen sehr oft um Schwule, Tunten, Nutten, Prügel und brutalen Sex …

… noch mal: Das sind Bilder. Mit „Tunte“ ist kein Schwuler gemeint und mit „Nutte“ nicht jede Frau, sondern ein Schwachkopf, Feigling oder so. Leute halt, die ich nicht mag. Echter Rap war nie die Sprache feiner Musiker, er war immer dreist, erniedrigend und aggressiv – aber es sind Wortduelle und keine Bedienungsanleitung. Ich mache auch Fehler, meine Zeile „Ihr Tunten werdet vergast“ war absolut einer. Das habe ich eingesehen, mich dafür entschuldigt und die Zeile geändert. Jetzt heißt es „verarscht“. Das werden wieder nicht alle gut finden, aber wer rappt schon: „Du bist doof“?

Jetzt sag’ nicht, du magst Schwule.

Ich bin muslimisch erzogen, Halb-Araber und Rapper, ich finde es nicht normal, schwul zu sein – genauso wie manche meine Musik nicht normal finden. Ich mag die Sexpraktiken nicht, aber deshalb ist ein Schwuler kein schlechter Mensch.

Kennst du überhaupt Schwule?

Ja, natürlich, einer meiner Mitarbeiter ist schwul. Wenn wir uns sehen, umarmen wir uns, ohne dass ich mich angewidert wegdrehe. Ich habe doch auch den Magazinen Sergej und Siegessäule Interviews gegeben und gesagt, dass ich Brad Pitt cool finde – allerdings nicht ins Bett mit dem will. Ich sollte ja auch für die Homosexuellen-Party „Gay Convention“ werben. Wollte ich nicht, jetzt demonstrieren sie gegen mich.

Warum hast du abgesagt?

Ich sollte auch mal für die SPD werben, weil die einen jungen Migranten wollten, aber das finde ich gefährlich, selbst wenn ich der SPD früher nahe stand. Würde ich voller Ernst sagen: Hey, die NPD ist total toll, dann kriegen die 100 000 Stimmen mehr. Das ist nicht der Sinn, finde ich. Es soll sich jeder ein eigenes Bild machen, eine Meinung bilden und sich selbstständig informieren. Ich gehe immer wählen, aber ich mache keine Propaganda – nicht für Parteien und nicht für Homosexuelle.

Bekommst du Fanpost von Schwulen?

Bestimmt, aber das schreibt doch keiner in so einem Brief. Mir ist’s egal, ob Araber, Spießer, Glatzen, Juden, Kinder oder Schwule meine Musik hören. Ich rege mich auch nicht darüber auf, wenn sich zwei Männer neben mir im Restaurant küssen. Im Gegenteil: Schwule achten wenigstens auf Stil, sie sind gepflegt und riechen oft sehr gut. Mich widern Fahrradfahrer viel mehr an, die ihre eklig-verschwitzen Achselhaare spazieren fahren.

Dann rappe doch gegen Achselhaare.

Rappe ich gegen Schwule?

Funktioniert Rap nicht seriös?

Ich könnte auch über Ökostrom oder die Gesundheitsreform rappen, aber will das jemand auf der Straße hören?

Was sagt deine Mutter zu deinen Raps?

Die kriegt einen roten Kopf und sucht sich Lieder, die sie lieber hört. Ich rappe aber auch über ernste Themen. Ich habe beispielsweise ein neues Lied über meinen Vater geschrieben und mich das erste Mal der Öffentlichkeit geöffnet. Der Wichser hat meine Mutter im Suff mit dem Telefonhörer verprügelt, bis die Polizei zu uns nach Hause kam. Dann hatte er keinen Arsch in der Hose und hat sie – mit mir, dem Dreijährigen – feige zurückgelassen. Ich habe ihn vor drei Jahren das erste Mal seitdem gesehen. Ich empfinde Mitleid mit ihm. Er ist gescheitert in seinem Leben.

Hat dir ein Vater gefehlt im Leben?

Ich weiß, jetzt sagen einige, meine Mutter hätte mich nicht autoritär genug erzogen, der saß im Knast, ist ein Rowdy und so. Aber ich hatte 14 Jahre einen Stiefvater, er ist kurdischer Türke. Aber vielleicht hat mir in der Tat ein Mann als Kind gefehlt, den ich als echten Vater sehe, der mir Fahrradfahren beibringt und nach seinen Söhnen fragt.

Du hast einen Bruder.

Ja, der ist 20 Jahre alt. Er hat gerade sein Abitur auf dem Eckener-Gymnasium in Tempelhof geschafft. Da war ich auch bis zur zehnten Klasse, dann kurz auf einem anderen Gymnasium, ehe mich die Polizei aus dem Klassenzimmer abholte und ich das Abi hinschmiss. Es war ein Fehler, das habe ich ihm gesagt und ihn gewarnt: Ey, Junge, wenn du anfängst zu kiffen, zu saufen oder dich zu prügeln, kriegst du von mir auf den Sack. Als meine Mutter bei der Abiverleihung saß, habe ich gedacht: Sie kann stolz sein – der eine Sohn bringt das Abi nach Hause, der andere Goldene Schallplatten. So doof können wir nicht sein.

Übernimmst du Verantwortung für deinen Bruder?

Ich übernehme für niemanden Verantwortung, ich muss nicht beliebt sein und auch kein Vorbild – höchstens für meine eigenen Kinder. Ich helfe aber gern meiner Mutter. Sie ist vor gut einer Woche 57 Jahre alt geworden, sie geht jetzt nicht mehr arbeiten. Sie hatte in ihrem Haus eine kleine Bäckerei, da ist sie jeden Tag um drei Uhr morgens aufgestanden, hatte Verbrennungen an den Armen vom Tragen der Backbleche – das wollte ich nicht mehr. Ich habe genug Geld, sie arbeitet jetzt für mich, wäscht und kocht. Nennt mich ein Muttersöhnchen.

Das hört sich ja alles nett an. Aber läuft nicht gerade eine Anzeige eines Fotografen gegen dich? Eine Gruppe, zu der du gehörtest, soll ihn vor eineinhalb Wochen vor dem „Matrix“ bedroht haben.

Ich war nie ein Kind von Traurigkeit, aber ich habe an diesem Abend nichts gemacht. Ich kam gerade von der Autobahn und stand plötzlich zwischen Polizisten, die in der Disko jemanden suchten – aber nicht mich. Um die Vorwürfe kümmert sich mein Anwalt. Es gibt nun mal leider genug Leute, die mich durchs Privatleben jagen. Die wollen am liebsten meinen Schwanz am Pinkelbecken im Restaurant fotografieren, weil ich ja immer sage, ich habe den Längsten. Ist nur eine Metapher, verstehen sie nicht. Und sie wollen mich mit Frauen fotografieren, um zu zeigen: Oh, das ist ja ein Romantischer und gar nicht so hart. Sie stehen vor der Bäckerei meiner Mutter und wollen sehen, wie sie ihren Sohn küsst und mir ein Croissant mitgibt – weil krasse Gangster keine Croissants essen, oder wie?

Polizisten sind nicht gerade gut auf dich zu sprechen …

… die Bullen, die ich kenne, schon …

… du prahlst herum, dass du manchmal so viel Geld in der Hosentasche herumträgst wie Polizisten im halben Jahr verdienen. Bescheidenheit ist nicht deine Stärke.

Zumindest nicht die der Kunstfigur auf der Bühne! Dieser Spruch ist doch wohl offensichtlich übertrieben. Ich würde mir niemals anmaßen, ernsthaft zu behaupten, mehr als Polizisten zu verdienen, weil ich nicht mal weiß, was die nach Hause bringen. Das ist ein normaler Spruch – bei mir aber werden Nebensätze immer zu unheimlich wichtigen Weisheiten. Ich werde aufpassen in Zukunft und mich zurücknehmen. Das ist echt anstrengend auf die Dauer.

Was hast du denn in der Hosentasche?

Mmh (wühlt in der linken Tasche)... nicht viel ... (holt eine dicke Geldscheinrolle raus)... vielleicht 800 Euro?

Was willst du machen, wenn du 38 Jahre alt bist, also in zehn Jahren?

Nicht mehr rappen.

Keine Träume?

Was ich haben wollte, habe ich mir früher geklaut, später erarbeitet und gekauft. Was ich nicht habe, ist eine Frau. Ich habe genug Sex, aber nur eine Frau war Liebe. Sie hieß Jennifer, vier Jahre waren wir zusammen, Romantik, Rosen, Restaurant, das komplette Programm. Aber ich habe ihr zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt – die Rechnung musste ich zahlen. Sie hat gesagt: Fick dich, du Idiot, und hat mich verlassen. Ich denke da immer an König Midas. Alles, was er angefasst hat, wurde zu Gold, am Ende aber ist er verhungert.

Willst du Kinder?

Vier.

Dürften sie deine Musik hören?

Ich höre mir die selber nicht an. Außer von Eminem habe ich auch keine HipHop-CDs zu Hause. Ich höre lieber Bloc Party und Dixie Chicks. Früher hingen in meinem Kinderzimmer Bravo-Poster von Roxette, die habe ich neulich bei einem Konzert in Hamburg gesehen und mich echt gefreut.

Worauf legst du Wert in der Erziehung?

Hört sich vielleicht komisch an, aber Anstand im Alltag. Es ist total selten geworden, dass ein Jugendlicher mal Danke oder Bitte sagt. Da gibt’s nur Gestammel wie: Ey, gib’ Autogramm! Da sage ich: Junge, kannst du keinen Satz bilden?

Was ist, wenn dein Sohn schwul ist?

Das wäre der Super-Gau. Ich werde aufpassen, dass er nicht homosexuell wird, das ist ja kein Gendefekt, oder? Aber gut: Wenn er schwul ist, dann ist er halt schwul. Deswegen werde ich meinen Sohn noch lange nicht verprügeln.

Mit wem ziehst du eigentlich im September in deine neue Villa?

Mit meinem Kumpel Kay One.

Schöne Männer-WG.

Ja, zwei Jungs (lacht). Ich bringe das Geld nach Hause, er kümmert sich um den Haushalt.

Das Gespräch führten André Görke und Nana Heymann.






DAS ALBUM

Heute bringt Bushido sein siebtes Album auf den Markt, es heißt: „7“. Bereits letzte Woche gab es 105 000 Vorbestellungen, es hat also „Gold“-Status erreicht.



DER RAPPER

Bushido ist gelernter Lackierer, er kam über Graffiti zum Hip-Hop. Begonnen hat er seine Karriere bei „Aggro Berlin“, wo auch Sido („Mein Block“) und Fler unter Vertrag stehen. Mit denen ist er heute allerdings schwer verkracht.

Mittlerweile ist Bushido selbst Chef eines Untergrund-Labels: Für „ersguterjunge“ produziert er Künstler wie Chakuza und Eko Fresh.



DER MENSCH

Er wurde am 28. September ’78 in Bonn geboren. Sein Vater ist Tunesier, seine Mutter ist Deutsche und zum Islam konvertiert. Bürgerlich heißt er Anis Mohamed Youssef Ferchichi. Das Wort „Bushido“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Weg des Kriegers“. Er saß angeblich oft im Gefängnis, zuletzt 2005 nach einer Prügelei in Linz (Österreich).



DIE ERFOLGE

Er gewann in seiner Karriere den MTV Europe Music Award, den Bravo Otto, eine Platin und fünf Goldene Schallplatten sowie zwei Echos. Mit dem Journalisten Lars Amend schreibt Bushido an seiner Biographie, die im Dezember erscheint. Bushidos Leben wird verfilmt. Ende 2008 soll der Spielfilm ins Kino kommen. AG
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Comment
von fairplay fairplay ist gerade offline | 31.8.2007 0:03 Uhr
Erst informieren, dann urteilen!
Sehr gutes und informatives Interview. Ich hoffe das auch einige Kritiker das lesen, vielleicht verstehen sie die versteckte Ironie die bei Bushido in vielen Sätzen steckt, leider verstehen oder bemerken das die wenigstens und nehmen jedes Wort bitter ernst. Ich möchte die Sätze "… noch mal: Das sind Bilder. Mit „Tunte“ ist kein Schwuler gemeint und mit „Nutte“ nicht jede Frau, sondern ein Schwachkopf, Feigling oder so." und "bei dem Spruch „Du bist ja behindert“, dass es nicht um Behinderte ging. Es werden neue Wörter kommen." an dieser Stelle noch einmal hervorheben. Jeder der sich mit Jugendlichen ein bisschen befasst weiß das dieser Sprachgebrauch heutzutage "normal" ist.
Ich finde in diesem Interview merkt man, dass er gar nicht so ist wie er immer dargestellt wird, jeder, der sich ein bisschen mit ihm befasst, wird merken dass die meisten Kritikpunkte an ihn, total überzogen sind.
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von frankschuster frankschuster ist gerade offline | 31.8.2007 0:14 Uhr
Zu unkritisch
Ein verurteilter Gewalttäter und Homosexuellen-Hasser wird doch nicht harmloser dadurch, dass man ihn zu seinen neuen Nachbarn befragt und zu Heinz Rühmann. Viel zu unkritisch.
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von frankschuster frankschuster ist gerade offline | 31.8.2007 0:19 Uhr
Werbung?
Mit diesem Interview hat sich der Tagesspiegel keinen Gefallen getan. Die Fragen sind so gestellt, daß Bushido Werbung in eigener Sache machen kann. Dazu kommt, daß er heute seine CD veröffentlicht.
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von uschidoelle uschidoelle ist gerade offline | 31.8.2007 0:21 Uhr
Der Untergrund-Labeler oder kaufen ohne Grund
Uschi Dölle sagt:
Schönes Interview, gehalten im verwinkelten Hinterhofhaus, ein normales HH hat wohl nicht gereicht um das lauwarme Lüftchen das Bushido dort versprüht hat, überhaupt interessant darzustellen. Also vom bad boy zum einfühlsamen, mit schwerer Kindheit, zum wohlerriechenden „Quotenschwulenkenner“, unpolitisch als Fürsorge, Mama brauch nach dem siebten Album nicht mehr arbeiten(warum eigentlich erst nach dem siebten??) hin zum Spießer und Muttersöhnchen. Na endlich und vielen Dank, können meine Kinder jetzt endlich auch Bushido kaufen. Hatte ich Ihnen aber schon vorher gesagt: Bei Bushido war das gefährlichste in seinem Leben, der Kauf einer Villa und die offene Milchtüte im Kühlschrank.
Mit freundlichen Grüßen Uschi Dölle, Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern.
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von richardb richardb ist gerade offline | 31.8.2007 1:17 Uhr
Spiesser?
Auf diesen schwulenfeindlichen Schwachsinn können wir gern verzichten!
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von felix felix ist gerade offline | 31.8.2007 9:10 Uhr
Spiesserrap
Bravo - zum ersten für den Tagesspiegel für ein völlig unkritisches Promotion-Interview.

Nein , es ist nicht so, dass alle kids seinen gesungenen Schwachsinn als Metapher verstehen - die hauen dann auch mal drauf.
Bushido der ist ja wirklich ein Superspiesser, und feige obendrein: Immer wenn man ihn stellen will läuft er argumentativ weg.
Rappen als moderne Version des dumpfen deutschen Stammtischs- das ist alles.
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von jodaturiker jodaturiker ist gerade offline | 31.8.2007 9:22 Uhr
zwei zitate
1. "Ich gehe fragwürdig um mit meiner Verantwortung, das weiß ich, aber Eltern und Politiker sollten ihre Kinder doch nicht für blöd halten. Die wissen, was ernst gemeint ist und was Provokation."
2. "Würde ich voller Ernst sagen: Hey, die NPD ist total toll, dann kriegen die 100 000 Stimmen mehr."
jaja herr buschidof, so sindse, die kids!
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von jodaturiker jodaturiker ist gerade offline | 31.8.2007 9:23 Uhr
und dann noch zu frau dölle:
ICH LIEBE SIE für Ihren beitrag!
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von kaiserdamm kaiserdamm ist gerade offline | 31.8.2007 11:17 Uhr
Bushidos Sprachverwirrung
Haben die Interviewer den Tagesspiegel nicht gelesen? Dort stand nach dem Konzert am Brandenburger Tor: "Bushido hatte sich bei seinem Auftritt am Samstagabend vor dem Brandenburger Tor abfällig gegenüber protestierenden Schwulengruppen geäußert und sie mit ausgestrecktem Mittelfinger bedacht."

Bushido redet sich ja ständig raus:"...wissen, was ernst gemeint ist und was Provokation" und dass vieles nicht so gemeint ist, wie es sich anhört."

Warum wurde Bushido nicht auf seinen Stinkefinger angesprochen, den er in Richtung demonstrierende Schwuler gezeigt hat. Ist das keine obszön, beleidigende Geste mehr? Was würde Bushido uns da weismachen wollen?

WAS ICH SAGE; IST AUCH SO GEMEINT: Durch Leute wie Bushido und Consorten wird die Welt schlechter, unmenschlicher. Möge er nie Kinder bekommen und an sie seine Intoleranz und Gewalt weiter geben!
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von andrea andrea ist gerade offline | 31.8.2007 12:09 Uhr
Ich bin ein Spießer...
...und das ist gut so"?!

Jetzt weiss ich, warum ich aus Lichterfelde nach Neukölln gezogen bin: Um in Neukölln für die Kids da zu sein, die sich gegenseitig verprügeln, weil sie "Wortwitz und Philosophie" des Bushido einfach nicht checken wollen - und ihm deswegen am Arsch vorbei gehen?

Beim Rühmann-Vergleich fällt mir zu Bushido ein:
"Er bricht die Knochen der stolzesten Frauen."
- ist ja nur ein Bild und der Rapper so harmlos...



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von miles miles ist gerade offline | 31.8.2007 12:50 Uhr
Keine Ahnung
Ich finde es super das sich hier fast nur Leute äußern, die überhaupt keine Ahnung von Hip Hop oder Rap haben! Das ist genau die gleich Diskussion wie mit den vermeintlichen "Killer-Spielen". Wenn Leute sich von Texten dazu bringen lassen andere Menschen zu schlagen, dann müssen sie vorher schon einen "Knacks" gehabt haben. Diese ganze Diskussion über Schwule und so weiter ist einfach nur lächerlich.
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von andrea andrea ist gerade offline | 31.8.2007 13:49 Uhr
Dizzen für Dummies...
...leicht gemacht!

Es mag für manche ja krass daneben sein, über Bushido reden zu wollen, ohne seine neueste CD in der Sammlung zu haben.

Stattdessen empfehle ich K.I.Z aus Berlin -
"Kannibalen in Zivil" und Rapper der etwas anderen Art.

Die Zeit schreibt dazu:

"Während sich Beleidigungen und gezielte Herabwürdigungen
im Rap etabliert haben, pflegen K.I.Z. die Lust
an der anarchischen Geschmacklosigkeit.

(Die CD) Hahnenkampf beweist, dass man eben auch
hart rappen kann, ohne zum Lachen
in den Keller gehen zu müssen.

Wäre krass, wenn der Tagesspiegel auch ein Interview
mit diesen Rappern bringen könnte.

Bis dahin "dizze" ich Bushido -
es gehört doch zum Hiphop, "dass es Beef gibt";-)


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von krs1 krs1 ist gerade offline | 31.8.2007 15:10 Uhr
schmalspur gangster
Vielen Dank für das Interview, doch eigentlich ist mit der Überschrift auch schon alles gesagt. Ausser vielleicht, das Bushido mit Rapmusik ungefähr soviel zutun hat, wie Dieter Bohlen mit Literatur. Klar, beide "verkaufen" sich, aber das ist wohl eher deren Problem. Wenn Sie aber mit Ihrem "Gammelfleisch" auf dem Holzkohlgrill im Garten auch noch Ihre Nachbarn belästigen, finde ich das schon anstrengend. Und sorry, es gibt wirklich keine widerliche (Rap-) Musik, als das was dem Label Aggro entsprungen ist. Das scheint nur in Berlin möglich: unangenehm, abgestandener Schwachsinn - und das eizige was die Leute bemerken ist die Schwulenfeindlichkeit, danke Herr Woreit.
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von eteco eteco ist gerade offline | 31.8.2007 15:11 Uhr
Disstrack
Ja, das ist es eben:es gibt von Bushido kein Disstrack zu vermeintlichen Gegnern. Nutte, Gangbang und Vendetta sind krass und stiften sehr wohl zur Schwulenfeindlichkeit und Frauenverachtung an. Die Kids lesen doch größtenteils nicht seine Auslassungen hier im TSP - schade eigentlich, er erscheint da doch so harmlos. Dann wird damit die neue Scheibe gepuscht, statt Gangsta-Rapp Bombastik-Sound und er wohl gestylt als düsterer Macho. Bravo sowie (schon jetzt laufend in) Viva sind an der Vergoldung der 7 beteiligt.
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von ratte ratte ist gerade offline | 31.8.2007 15:15 Uhr
beef
yo, das heisst aber "dissen" :)
freundliche grüsse aus dem untergrund!
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von eastside64 eastside64 ist gerade offline | 31.8.2007 19:25 Uhr
@
seltsam das dieses Interview jetzt erscheint, wo der Knabe ein Problem mit seiner öffentlichen Wahrnehmung hat ... super PR-Gag !
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von study85 study85 ist gerade offline | 1.9.2007 6:55 Uhr
Rollenspiel eines Chartmusikers
schlecht:plattform für bushidos show
gut:artikel gibt an, dass es ihm bewusst ist, was er macht z.B.:" ich gehe fragwürdig mit meiner verantwortung um,das weiß ich" und dann versucht sich zu rechtfertigen o ähnliches. es geht ihm doch bloß um den umsatz den er durch seine !gespielte! rolle macht.(warum präsentiert er sich z.B. bei mtv trl[jüngere zielgruppe] so anders als hier?)
er scheint halt ein geldgeiler-z.t. skrupelloser-opportunist zu sein,den man in seinen lieder und pr-zeug nicht ernst nehmen sollte. seine jetzige zielgruppe ist die teeniegeneration,weil die sich leicht verarschen lässt und für solche alben auch noch geld ausgibt,jambaklingeltöne bestellt,bravo wegen bushido kauft,zu the dome usw. geht...

ist aber gespalten:bei mtv trl beschrieb ihn ein anfang 20jähriges mädel als homophag, was auch schon passt: geldabzocken bei kindern

Begann Bushido nicht seine Karriere bei I love money records,wo z.B. auch ein Herr Kaiserschnitt war?AggroBerlin is doch erst seid'03
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von stachel stachel ist gerade offline | 1.9.2007 10:33 Uhr
Warum...
..wird dieser Typ nicht ignoriert? Dieses Tagesspiegel-Interview war PR vom Feinsten. Was B. mit seinen Liedern propagiert ist auch eine Art Rechtsradikalismus, würde der Tagesspiegel ein ähnliches Interview mit einem Neonazi machen? Hat B. dafür bezahlt? Schade, dass er zukünftig in meiner Nachbarschaft wohnt, ich hätte ihn lieber in Kreuzberg.
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von ratte ratte ist gerade offline | 1.9.2007 16:10 Uhr
nee!
@stachel: jaa das könnte dir so passen! aber dann wäre er ja in meiner nachbarschaft - und ich will ihn auch nicht! er passt schon ganz gut in den berliner süd-westen, da wo ein dickes haus und "nach aussen hin alles schick" eine grössere rolle spielen als die viel beschworenen werte. wie schön, dass kreuzberg ihn los ist! jetzt wäre sogar noch platz für ein mcdonalds, das kotzkannenbarometer hat noch platz.
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von eastside64 eastside64 ist gerade offline | 1.9.2007 20:16 Uhr
@
na jetzt hat der Typ ja ein noch größeres Problem, wenn der Zentralrat der Juden Strafanzeige gegen ihn erstattet will, mal sehn ob er da auch mit nem Stinkefinger antwortet ...
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von oliversum oliversum ist gerade offline | 5.9.2007 12:32 Uhr
zeit, der wahrheit ins gesicht zu blicken
wer jetzt noch behauptet, dieser typ wäre stumpfsinnig und schwulenfeindlich, kann entweder nicht lesen oder schafft es nicht, von liebgewonnen vorschnellen urteilen (a.k.a. vorurteilen) abschied zu nehmen. gutes interview. danke.
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von moorlook moorlook ist gerade offline | 5.9.2007 22:39 Uhr
moorlook
Hallo,

Bushido behauptet in dem Interview einen 20jährigen Bruder zu haben, der auf dem Eckner-Gymnasium sein Abitur gemacht hat; in diesem Jahrgang. Das ist eine glatte Lüge, da ich Schüler dieser Schule bin und auch in diesem Jahr mein Abitur bestanden habe, kann ich beweisen, dass kein Schüler mit dem Nachnamen "Ferchichi"(Bushidos Nachname" auf dem Eckner Gymnasium ist.
Da mir das Interview ohnehin sehr merkwürdig vorkommt, stelle ich hier die Vermutung auf, dass entweder nie ein Interview stattfand, oder das André Görke und Nana Heymann schlicht und einfahc von Bushido verarscht wurden. Seine Antworten kommen mir sehr suspekt vor.
Würde gerne ein Statement der Autoren hören!
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von mark mark ist gerade offline | 20.11.2007 19:55 Uhr
der ist doch ok ?
Also mal ehrlich, Leute

Ich bin nicht sehr tolerant.. aber diese Ansichten kann ich nachvollziehen.. und Gangstarapper sind nicht mein Ding.

Aber er hört den Scheiss ja selbst nicht.. man könnte mit dem auch Cultural Music produzieren :D
Nur würde das Jemand kaufen ?
Ihr braucht den mehr als er sich in dieser Form.. so what ? .. er spielt Euer Spiel mit und miemt den bösen Buben.
Im Grunde hat er ne Frau verdient .. wenn er mal einen Drummer braucht, kann er mich anmailen ;)

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von mark mark ist gerade offline | 20.11.2007 20:33 Uhr
ok.. ich sehe..
wird gelesen.. ich bin ein "Cultural Ambient Dub"-Drummer aus einem Kaff in Deutschland
In Versionist.com (NY) vertreten.. und wir bauen gerade ein Platform auf für Cultural Dub und Open Dub in Frankreich.
Evt. könnte Bushido mal an einer Dubconference.org teilnehmen .. die tunes werden remixed und finden weltweit Gehör

thanx,
mark
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von mark mark ist gerade offline | 22.11.2007 2:17 Uhr
Hallo... bitte Beitraege herausnehmen
könnt Ihr meine Beitraege herausnehmen ?
Ich hatte wohl nicht alle Informationen -
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von bushido7 bushido7 ist gerade offline | 10.12.2007 16:26 Uhr
traurig, was ihr alles schreibt
ok, ich muss zugeben das ich ein bushido fan bin
trotzdem versuche ich eure beiträge jetzt neutral zu sehen
schwulenfeindlich? ihr kennt die jugend überhaupt nicht, und dort ist die bezeichnung schwuchtel nicht gegen schwule gerichtet, das wort wird als erniedrigung eines heterosexuellen mannes verwendet
und ich stelle mir eine ernste frage, die sich jeder von euch stellen sollte: warum beschäftigt ihr euch alle mit bushido?
gibt es keine wichtigeren themen?
hat sich jemand von euch schon jemand ernsthafte gedanken über genitalbeschneidungen gemacht? die opfer sind dann ihr leben lang entstellt, und meistens werden die opfer nicht mal betäubt-noch trauriger ist es, weil es vorallem bei kleinen kindern gemacht wird
aber bushido ist anscheinend viel schlimmer
nur weil ihr die texte nicht versteht, wir jugendliche verstehen sie, und von mir aus sind sie geschmackslos, niemand wird gezwungen ihn zu hören
versucht bushido mal als mensch zu sehen, nicht als künstler



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von northernlight northernlight ist gerade offline | 25.1.2008 19:28 Uhr
Für die besorgten Eltern...
Ich kann Ihre Situation nur bedauern, auch mir ist es aufgefallen, etwa seit dem Jahr 1999 gibt es den sogenannten Gangsterrap auch auf deutsch. Plötzlich kommen Phänomene wie Jugendkriminalität, Gossensprache und Cannabis auch zu uns. Alles was man vorher nur aus amerikanischen Filmen kannte, ist jetzt vor unserer Haustür und ich wage zu behaupten, Rapper wie Bushido arbeiten bewusst daran, die bisher harmonische und friedliche deutsche Volksgemeinschafft von innen zu zersetzen!

Oder.... bitte entschuldigen Sie, ich habe für einige Augenblicke etwas verdrängt. 1/5
Comment
von northernlight northernlight ist gerade offline | 25.1.2008 19:29 Uhr
2/5
Es war das Jahr 1982, als ich im schönen Bremerhaven das Licht der Welt erblicken durfte. Meine Eltern waren 2 Jahre vorher aus der Tschechoslowakei geflohen. Meine Mutter ist Ärztin und mein Vater KFZ Meister, trotzdem bin ich in einer Gegend aufgewachsen, die in etwa Wedding oder Kreuzberg ähnelt. Aber Landsleute in meinem Alter habe ich hier bis heute nicht. Mein Deutsch war nicht anders als das, von Martin und Benjamin und genau wie die beiden kannte ich schon mit 5 Wörter wie Wich..r und Fot.e. Als ich eingeschult wurde, gab es die erste große Aussiedler Welle aus Polen, die hälfte meiner Klasse konnte kein deutsch, deshalb wurden die polnischen Kinder die ersten Monate gesondert unterrichtet. Mein Nachname ist alles andere als deutsch, deshalb konnte ich ja nur ein weiteres polnisches Kind sein und so wurde ich als akzentfrei sprechendes Kind zu 15, nur polnisch sprechenden, Kindern gesteckt.
Comment
von northernlight northernlight ist gerade offline | 25.1.2008 19:30 Uhr
3/5
Erst als ich meiner Mutter sagte, dass ich niemanden in der Schule verstehe, wurde das geändert. Bis heute kann kein Ausländer Deutscher werden, wer dem wiederspricht, möge mir erklären, warum ein deutscher Staatsbürger, der vom CIA entführt wird, in den Medien plötzlich deutsch Libanese wird. Aber ich möchte nicht abschweifen.
In meiner weiteren Schulkariere, die durchaus gut verlief, wohl dank der katholischen Privatschulen, habe ich viele böse Schlägereien gesehen.
Mit 13 hab ich das erste mal Cannabis gesehen, bis ich 17 war, aber nie selbst probiert. Danach von Zeit zu Zeit mal geraucht, süchtig geworden bin ich nie, mein Leben war nicht so leer, als das ich es mit etwas notdürftig füllen hätte müssen. Mit Alkohol war das ähnlich, Zigaretten habe ich nie geraucht.
Bushidos textvokabular war und ist mein ganzes Leben lang in bestimmten Gegenden an der Tagesordnung.

Comment
von northernlight northernlight ist gerade offline | 25.1.2008 19:32 Uhr
4/5
Mehrere meiner frühen Mitschüler haben inzwischen mehr als einen Gefängnissaufenthalt hinter sich und es werden alle paar Jahre mehr. Manche hatten auf anderen Schulen nur bis zur 8. Klasse deutsch, wie geht das? Lehrerin in Rente und aus Deutsch wird, Deutsch/Weltumweltkunde.
Komischerweise ist das alles vor deutschem Gangsterrap passiert.
Wenn sie solche, von mir beschriebene, Situationen nicht kennen und sich auch nicht mit mit Battlerap auseinandergesetzt haben (Wortgefechte die Faustkämpfe ersetzen sollen, währen lächerlich wenn man den anderen nur als "Döspaddel" bezeichnet), können sie sich auch nicht über Bushido auslassen. Ich habe noch nie in meinem Leben geklaut, oder jemanden grundlos geschlagen und ich bin heute in einem sehr guten Studiengang, alles lief recht gut und warum? Weil meine Eltern mich vernünftig erzogen haben.
Wenn ihre Kinder den ganzen Tag kiffen und sie sich fragen, warum tut Sido sowas, muss ich Sie enttäuschen. SIE sind dran schuld, nicht die Musik.
Comment
von northernlight northernlight ist gerade offline | 25.1.2008 19:32 Uhr
5/5
Bushido geht in Schulen und sagt Kindern dass Sie an ihre Bildung denken sollen. Was haben SIE zuletzt getan? Jeder kann ehrenamtlich in Jugendzentren Nachhilfe geben. Gut ist keinesfalls Derjenige der nichts schlechtes tut.

Musik ist ein Spiegel der Gesellschaft und wenn man ihn zerschlägt, oder verdeckt, ändert sich nichts am Original.

Mit freundlichen Grüßen aus Bremerhaven.

p.s. Hab den Mittelfinger vergessen, was bedeutet der? In etwa so viel wie, "leck mich am Arsch", oder "geh hin wo der Pfeffer wächst" und nichts anderes. Wenn jemand gegen etwas demonstriert, das aus dem Kontext genommen wurde, würde ich auch sagen, geht hin wo der Pfeffer wächst und vorher könnt ihr mir an die Füße fassen.
Comment
von rapaholik rapaholik ist gerade offline | 28.3.2008 16:09 Uhr
oh man...
also..ich höre seit ich 11 bin bushido..und ich bin deswegen auch noch noch nicht gewalttätig geworden..nur weil einige gewisse personen mit ihrem eigenen leben nihct zufrieden sind müssen sie sich halt leute suchen an denen sie ihre unzufriedenheit rauslassen können..einfach nur arm..meistens wissen diese leute kaum was über bushido..natürlich kann ich auch nicht sagen "hey ich kenn ihn" aber ich urteile dann auch nicht einfach drauf los..ich habe mich garantiert mehr mit ihm beschäftigt...und erst recht raushaten sollten sich leute´, die keine ahnung von der heutigen jugend haben...denn so dumm sind wir gar nicht..anscheinend sogar intelligente als manch ein erwachsener..denn wir wissen was bushido mit seinen texten meint...un sagen nicht gleich "uh er hat das wort nutte benutzt...er ist frauenfeindlich"...ich bin ja wohl selbzt weiblich und fühle mich nicht im gerigsten angesprochen oder beleidigt...
bushido 4-live...gib nix auf diese neider..

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