Der Begriff „Depression“ stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Krankheit wurde aber zunächst nicht unbedingt als solche wahrgenommen, sondern eher als angeborenes Temperament, analog zur antiken Melancholie. Die Grundlagen für das heutige Verständnis legte der Arzt Emil Kraepelin, der 1917 in München die Deutsche Forschungsanstalt für
Psychiatrie gründete.
„Früher hat man Melancholie oder düstere Stimmungen eher zugelassen“, sagt der Berliner Nervenarzt Norbert Mönter. Auch die starke Bindung an Gemeinschaften habe den einzelnen vor einem Abgleiten in eine krankhafte Depression geschützt. Studien in den USA hätten ergeben, dass Mitglieder von Kirchengemeinden seltener an Depressionen erkranken. Heute versuchen größere Betriebe wie Siemens oder die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit Anti-Stress-Seminaren,
psychischen Störungen vorzubeugen. loy
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 16.11.2009)
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Depression ist so etwas wie das letzte Mittel der Seele, die Angst zu bändigen. Die Angst macht sich breit, wenn Liebe fehlt. Liebe und Angst sind die beiden Grundgefühle, zwischen denen alle anderen Gefühle ihren Platz einnehmen.
Fehlende Liebe, oder nicht geliebt zu werden und nicht zu lieben, disponiert für die Angst, und die Angst ist das Einfallstor für die Depression.
Wer sich aus eigener Betroffenheit oder aus Betroffensein eines ihm nahe stehenden Menschen mit der Problematik depressiver Verstimmungen oder depressiver Erkrankung beschäftigen will, lese das Buch der amerikanischen Psycholoieprofessorin Helen Schucman Ein Kurs in Wundern (Greuthof). Es zeigt den Weg zur Befreiung aus dieser Krankheit und den Weg zurück zu Gott, also zum Frieden und zur Freude.
Friedrich Lautemann
Schriftsteller
In jedem Lebensbereich und in jeder Situation wird gelogen und betrogen.
Das sind die Zwei Säulen auf die unsere Welt aufgebaut ist.... die Normalen Menschen ertragen das nicht und werden Deppresiv.