Der Tagesspiegel : Mai-Krawalle: Ankläger legt Revision ein

Die Berliner Staatsanwaltschaft akzeptiert die Freisprüche für zwei junge Männer vom Vorwurf des versuchten Mordes bei den Mai-Krawallen 2009 in Kreuzberg nicht. Die Anklagebehörde habe Revision eingelegt, teilte Justizsprecher Martin Steltner am Dienstag mit.

Berlin (dpa/bb)Die Berliner Staatsanwaltschaft akzeptiert die Freisprüche für zwei junge Männer vom Vorwurf des versuchten Mordes bei den Mai-Krawallen 2009 in Kreuzberg nicht. Die Anklagebehörde habe Revision eingelegt, teilte Justizsprecher Martin Steltner am Dienstag mit. Der Ankläger hatte in der vergangenen Woche Haftstrafen von drei Jahren und neun Monaten sowie von vier Jahren und neun Monaten für die heute 17 und 20 Jahre alten Berliner beantragt. Das Landgericht sprach die beiden aber aus Mangel an Beweisen frei. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft haben die damaligen Schüler am 1. Mai einen Molotowcocktail gegen Polizisten geschleudert.