Der Tagesspiegel : Manfred Stolpe: Der Ministerpräsident im Dienst

(Antwort auf die obligatorische Frage[wie lange e]

"Alle meine Vorbilder, der Große Kurfürst und andere preußische Könige, haben 40 Jahre regiert."

(Antwort auf die obligatorische Frage, wie lange er noch regieren wolle)

"Er ist gut und es gibt nur ganz wenige, die Ministerpräsident von Berlin-Brandenburg werden können."

(Zur beruflichen Zukunft des Potsdamer Oberbürgermeisters und SPD-Landesvorsitzenden Matthias Platzeck)

"Ich glaube nicht, dass das ein Bauernopfer ist"

(Zu dem Rückzug von Ulrich Herrmann, der bislang Büroleiter des unter Druck geratenen Justizministers Kurt Schelter war).

"Ich wollte es einfach nicht wahrhaben."

(In einem Interview der "Zeit" zur Verharmlosung der Ausländerfeindlichkeit nach der Wiedervereinigung)

"Es fällt mir keine ein."

(Auf die Tagesspiegel-Frage, welche Frage er an den Ministerpräsidenten Stolpe stellen würde)

"Ich merke um mich herum, dass die Gesellschaft labil wird."

(Zur Frage des Tagesspiegels nach der Gefahr, dass die Wirtschaftskrise in einen politische Krise umschlagen könnte)

"Mein Herz schlägt links."

(Auf die Frage zum Standort nach dem Verlust der absoluten Mehrheit)

"Mein Ansatz ist: Schaut auf das 21. Jahrhundert und die Zwerge, die jetzt in der Schule anfangen."

(Zur Bildungspolitik seiner Regierung)

"Wir wollen keine Total-Kopie West in Brandenburg. Wir wollten das vom Westen übernehmen, was sinnvoll ist, und wir wollten das von der DDR bewahren, was sich bewährt hat."

(Erklärung des Begriffes "Brandenburger Weg" im Tagesspiegel)

"Man kann jeden Tag ohne Mühe einen Koalitionskrach initiieren. Koalitionen sind immer in Gefahr. Für die große Koalition in Brandenburg sehe ich keine akute Gefahr."

(Zum Koalitionsklima in zehn Jahren Regierungszeit)

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