• 20.11.2017 10:05 Uhr Uhr | 53 BilderWas ist eigentlich ...?

    WAS IST eigentlich ... Xetra? Carla Neuhaus erklärt, wie das Handelssystem für Aktien funktioniert Wurden früher Aktien gekauft und verkauft, trafen sich dafür die Händler auf dem Börsenparkett. Nicht selten ging es dabei hoch her, alle riefen wild durcheinander, um den besten Preis zu bekommen. Dass es heute im Börsensaal so viel ruhiger zugeht, liegt daran, dass längst der Computer über den Handel bestimmt. Er erfasst, wer wie viele Aktien kaufen und wer wie viele verkaufen will, und bildet daraus den Preis für die Papiere. Der wichtigste elektronische Handelsplatz ist hierzulande das System Xetra. Der kryptische Name ist eine Abkürzung für „Exchange Electronic Trading“. An diesem Montag feiern die Börsianer in Frankfurt am Main den 20. Geburtstag des Handelssystems. In der Einladung heißt es, die Einführung von Xetra sei „ein Quantensprung für den Börsenhandel in Frankfurt“ gewesen. Dabei war es nicht das erste Computersystem, über das in Deutschland Aktien gehandelt werden. Zuvor gab es das Börsenhandelssystem Ibis, das 1997 durch Xetra abgelöst wurde. Der Unterschied: Das alte Ibis-System sammelte lediglich die Kauf- und Verkaufwünsche - ausführen musste die Order immer noch ein Mensch. Bei Xetra läuft der Handel dagegen vollautomatisch: Ein Kaufauftrag wird ausgeführt, sobald ein Papier zum entsprechenden Preis auf den Markt kommt. Auf diese Weise wechseln Aktien heute binnen Sekundenbruchteilen den Besitzer. alle Bilder

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