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27.07.2012 11:05 Uhr

Die Debatte um das Beschneidungsurteil

Am 07. Mai 2012 fällte das Landgericht in Köln ein folgenschweres Urteil: Es wertete die Beschneidung eines muslimischen Jungen als Körperverletzung. Der ausführende Arzt wurde zwar nicht verurteilt. Unter Juden und Muslimen herrscht seither aber Unsicherheit. Wer Beschneidungen durchführt macht sich nämlich dem Urteil zufolge im Prinzip strafbar. Es entspann sich eine Debatte über die Grenzen der Religionsfreiheit.

Foto: dpa

Nach Beschneidungsgesetz Zentralrat will Ausbildung von jüdischen Beschneidern verbessern

Beschneidungen sind in Deutschland auch in Zukunft erlaubt. Das hatten Bundestag und Bundesrat vor wenigen Tagen beschlossen. Nun kündigt der Zentralrat der Juden an, ihre Beschneider künftig noch besser ausbilden zu wollen.  mehr