Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin hingegen unterstützt Himmelreichs Vorgehen und nimmt das Magazin “Stern“ für seine Berichterstattung über FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle in Schutz. "Ich finde es gut, dass Frau Himmelreich den Mut hat, das Thema Anzüglichkeiten so offen zu benennen", sagte Koch-Mehrin. Die Begründung Himmelreichs, dass durch Brüderles Kür zum Spitzenkandidaten die Dinge eine andere politische Relevanz bekommen hätten, könne sie verstehen. Sie wirft zugleich ihrer Partei vor, ein Problem mit Frauen in den eigenen Reihen zu haben: "Die FDP ist das Schlusslicht, wenn es darum geht, Gleichberechtigung in der eigenen Partei zu leben."