Auch der SPD-Politiker Sebastian Edathy übte Kritik an dem Bericht: "Es zeugt für mich von einem merkwürdigen Berufsverständnis, als Journalistin um Mitternacht an einer Hotelbar ein offizielles Gespräch mit einem Politiker führen zu wollen", sagte der Berliner "taz" (Freitagsausgabe). Dass das ein nicht-öffentliches Gespräch gewesen sei, liege auf der Hand. Wenn die betroffene Journalistin das Geschehen als übergriffig empfunden hat, hätte sie das schon vor einem Jahr öffentlich machen können", erklärte Edathy.