09.01.2012 11:21 Uhr

Wer kann Wulffs Nachfolger werden?

Joachim Gauck: Die SPD spricht sich für ihn aus, ebenso wie die FDP. Die Union will diesen Vorschlag aber nicht akzeptieren.

Was für ihn spricht: Der Gegenkandidat Wulffs 2010 war von Rot-Grün vorgeschlagen worden, beeindruckte mit seinem unabhängigen Lebensweg und seiner rhetorischen Kraft aber auch Union und FDP. Der bald 72-jährige Theologe hat bewiesen, dass demokratische Leidenschaft auch ohne Parteizugehörigkeit wirken kann.

Was gegen ihn spricht: Wenig. SPD und Grüne würden Gauck trotz seiner kritischen Äußerungen zur bankenkritischen "Occupy"-Bewegung wieder wählen. Union und FDP könnten versucht sein, mit einem eigenen Kandidaten Handlungsfähigkeit zu beweisen.

Foto: dpa

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