24.02.2011 12:38 Uhr

Wikileaks und Julian Assange

24. Februar 2011: Ein britisches Gericht stimmt der Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange an Schweden zu. Richter Howard Riddle gibt in London einem Antrag der schwedischen Justiz statt. Assange wird in Schweden Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorgeworfen. Assange bestreitet die Vorwürfe und vermutet politische Motive hinter seiner Strafverfolgung. Die Anwälte von Julian Assange hatten bereits zuvor angekündigt, Berufung gegen die Entscheidung des Belmarsh Magistrates Courts einzulegen. Dazu haben sie nun sieben Tage Zeit. Das Gericht muss dann in weiteren 40 Tagen entscheiden, ob es die Berufung annimmt. Zumindest bis zu dieser Entscheidung kann Assange vorerst in Großbritannien bleiben, wo er seit Dezember unter strengen Auflagen auf dem Anwesen eines Freundes lebt.

Foto: Reuters

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Für das laufende Jahr zahlt die Wau-Holland-Stiftung nur noch ein paar tausend Euro an Serverkosten für Wikileaks, in den Jahren zuvor waren es noch sechsstellige Beträge gewesen. Grund ist offenbar die schillernde, aber auch streitbare Figur des Wikileaks-Gründers Julian Assange.  mehr