13.04.2012 23:00 Uhr

Das Jahr eins nach der Spaltung des Sudans

Der südsudanesische Präsident Salva Kiir hat in der Hauptstadt Juba vor dem Parlament einen Rückzug seiner Truppen aus dem Ölfeld Heglig abgelehnt. Er hielt eine kämpferische Rede, in der er an den UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gerichtet sagte: "Ich stehe nicht unter Ihrem Kommando." Salva Kiir hat nach dem tödlichen Hubschrauberabsturz des Anführers der Rebellenarmee SPLA, John Garang, den Vorsitz der daraus hervorgegangenen heutigen Regierungspartei SPLM übernommen. Im Januar 2011 fand ein Referendum statt, in dem eine mehr als 90-prozentige Mehrheit der Südsudanesen für einen eigenen Staat stimmte. Seit Juli 2011 ist der Südsudan der 54. Staat Afrikas.

Foto: AFP

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