24.06.2012 19:40 Uhr

So feierten die Festivalfreunde auf dem "Hurricane"

Björn, genannt Be-Äf, 35, aus Gravel bei Oldenburg, (Bildmitte, im Vordergrund), könnte Zimmermann sein, arbeitet aber bei einer Versicherung, er und Christian, 30, Lehrer, haben diesen Hochstand gebaut, auf dem ein gutes Dutzend Leute Platz finden. Die solide Holzkonstruktion haben sie in Einzelteilen hierher transportiert und montiert. Was fehlte und muss nächste Mal unbedingt mit: Mehr Pins für die Elektroschrauber. Sind seit fünf Jahren auf dem Hurricane, sonst aber auch gern mal bei den Hardrockern in Wacken. Sind besonders stolz auf die eigene Zapfanlage mit 600 Liter Bier, muss für 20 Leute reichen. Bleiben bis Montag, wollen nichts auslassen, freuen sich auf Blink 182. Fürchten, dass sie einen Spaten zu wenig mitgebracht haben, wollen noch einen Abzugsgraben ausheben, falls es regnet. Ihr Glück, bis Sonntag früh blieb es trocken, ihr Pech, danach regnete es sich ein.

Foto: Sören Müller

Scheeßel Das war das Hurricane 2012

Jedes Jahr verwandelt sich Scheeßel, 12000-Einwohner-Gemeinde zwischen Bremen und Hamburg, für drei Tage in eine Großstadt, immer dann, wenn das Indie-Rock-Festival Hurricane auf dem Eichenring, einer ehemaligen Speedway-Sandbahn, einzieht. Unser Bericht vom Hurricane 2012. Von Andreas Austilat mehr